Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2012/46: Energiestrategie 2050 · 138 Seiten
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Stromproduktion ergänzend nötig sein wird, um den Strombedarf in der Schweiz zu decken. Im hydrologischen Jahr liegt zwar die Produktion über dem Landesverbrauch (inklusive Elektrizitätsverbrauch für Speicher), aber im Winterhalbjahr deckt der produzierte Strom gerade die nachgefragte Menge.
Die Produktion mit Wasserkraft erhöht sich von 35,42 TWhel/a im Jahre 2010 auf 44,15 TWhel/a im Jahre 2050. In diesem Zuwachs ist die Produktion der Speicherpumpen enthalten. Diese brauchen im Jahre 2050 rund 7,54 in TWhel/a für das Pumpen. Die Produktion der fossilen Kraftwerke liegt in 2035 bei 15,2 TWhel/a. Die für die Deckung der inländischen Stromnachfrage notwendige Strommenge der fossilen Kraftwerke sinkt bis 2050 auf 10,65 TWhel/a. Die Produktion fossiler WKK liegt im Jahre 2050 bei 3,45 TWhel/a. Zusätzlich wird auch davon ausgegangen, dass sich die Stromproduktion aus Gross- und Kleinewasserkraft um rund 3,2 TWh erhöht. Die Leistung der Pumpspeicherkraftwerke wird um rund 5700 Gigawatt (GW) erhöht. Damit werden ab 2020 etwas über 6 TWhel/a produziert. Diese leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausgleich der stochastisch anfallenden Produktion aus erneuerbaren Energiequellen.
Tabelle 10: Szenario Politische Massnahmen Bundesrat, Stromproduktion nach Technologien, hydrologisches Jahr, Angebotsvariante C&E, in TWhel/a.
Die Elektrizitätsproduktion mit erneuerbaren Energien beträgt im Szenario Politische Massnahmen Bundesrat im Jahre 2050 insgesamt 24,22 TWh (siehe Tabelle 11). Davon entfallen 11,12 TWh auf Photovoltaik, 4,26 TWh auf Wind und 4,29 TWh auf Geothermie.