Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2013/107: Bundesgesetz über Tabakprodukte · 71 Seiten
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4 Bemerkungen zu den einzelnen Bestimmungen Zu den einzelnen Bestimmungen Artikel 1 Gegenstand und Zweck
Art. 1 Gegenstand und Zweck
1Dieses Gesetz regelt für Tabakprodukte:
a. die Anforderungen an die Produkte selbst und ihre Verpackungen;
b. Verbote und Einschränkungen für das Inverkehrbringen sowie Testkäufe;
c. die Werbung und die Verkaufsförderung sowie das Sponsoring;
d. Meldepflichten;
e. die Aufgaben und Zuständigkeiten der Behörden, die Datenbearbeitung und die Finanzierung des Vollzugs.
2Mit diesem Gesetz sollen:
a. der Konsum von Tabakprodukten verringert werden;
b. die schädlichen Auswirkungen des Konsums von Tabakprodukten beschränkt werden.
10 Kantone (AG, BL, GE, GL, GR, SG, SZ, TG, VS, ZH), die GDK, Grüne, 57 Gesundheitsorganisationen64, die Wirtschaftsorganisation pharma und 1 Privatperson (pKW) begrüssen die Zweckbestimmung. 7 Wirtschaftsorganisationen65 finden die Ziele des Vorentwurfs und die einheitliche Regelung für Tabakprodukte nachvollziehbar.
2 Gesundheitsorganisationen (PFS, RTI) verlangen, dass der Jugendschutz explizit als Zweck erwähnt wird. Dazu will PFS noch die Prävention als Ziel aufnehmen und Oxy den Schutz vor der Einflussnahme der Tabakindustrie. Die EVP und 2 Wirtschaftsorganisationen (OFH, SICPA) fordern, dass die Bekämpfung des illegalen Handels als Zweck aufgenommen wird. 2 Wirtschaftsorganisationen (VSM, SM) beantragen die Streichung von Marketingrestriktionen bzw. von Absatz 1 Buchstabe c.
Die SVP und 59 Wirtschaftsorganisationen66 schlagen eine Umformulierung von Absatz 2 vor und fordern, das Ziel der Verringerung des Tabakkonsums sei zu streichen. 3 Wirtschaftsorganisationen (Coop, DAG und IG DHS) betrachten die Konsumreduzierung als bevormundend; Minderjährige müssten vor Tabakprodukten geschützt und volljährige Konsumentinnen über die Gefahren des Tabakkonsums informiert werden. 2 Wirtschaftsorganisationen (CCIG, CNCI) machen geltend, es scheine, dass mit dem Vorentwurf die vollständige Abschaffung des Tabakkonsums angestrebt werde, was natürlich nicht akzeptabel sei.
Gemäss HV soll das Ziel der Verringerung des Tabakkonsums nicht für E-Zigaretten anwendbar sein. 2 Wirtschaftsorganisationen (VSZ, VSRF) lehnen den ganzen Absatz 2 ab.
64ACSI, AFD, ags, AT, AVS, BeGe, BK CH, CFCH, CIPRET-FR, CIPRET-VD, CIPRET-VS, CVS, FMH, FS, FSP,
FTGS, GELIKO, GFCH, HQS, JMS, KHM , KLFR, KLS, KLZ, KSSP, LLAG, LLBB, LLBE, LLFR, LLG, LLGL, LLLZ, LLNE, LLS, LLSG, LLSO, LLTG, LPV, MFE, PHS, SCJ, SDH, SGP, SGPP, SGPP, SHS, SKS, SPZ, SS, SSE, SGAM, SGIM, STILL, SwissLung, VLZ, ZRF, ZüFAM
65CAG, DCieSA, DCoAG, DImpEx, GS, ODAG, SAG
66ALDI, ASKI, ASTAG, AWMP, BAT, b-i, BPCH, BSA, CCSA, CH-TH, EV, GKL, GriAG, hs, IAB, IHZ, IMG, JTI,
KAEC, KMO, Kowag, Kowag TS, Landi, Loeb, LSAG, Manor, Margot, MCAG, Moro, MSA, MSSAG, PMPSA, PMSA, PTES, SBC, SBV, SCV, SFF, sgv, SHAG, SKIV, SLS, SMAG, SOTA, SRF, SwiCi, TGV, THAG, TopCC, Valora, VM, VOSA, VSIG, VSV, VZU, Webstar, WiU, ECO, HBB
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