Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2013/107: Bundesgesetz über Tabakprodukte · 71 Seiten

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Allgemein (zu weitgehende Regelung): 3 Kantone (LU, NE, ZH), 4 Parteien (CVP, FDP, PLR Vaud, SVP) und 80 Wirtschaftsorganisationen130 fordern eine Streichung von Artikel 15. CC-TI und MSA sind gegen zusätzliche Einschränkungen des Sponsorings. Der Kanton LU ist der Meinung, dass jeder Kanton selber bestimmen können soll, wie weit das Sponsoring zusätzlich eingeschränkt wird.

Der Kanton NW findet zusätzliche Einschränkungen des Sponsorings nutzlos und schädlich und AI findet diese Regelung zu restriktiv und zu umfassend. Für 22 Wirtschaftsorganisationen131 gehen die Einschränkungen des Sponsorings zu weit. Für WFL sind weitere Einschränkungen gegenüber den heutigen Vorschriften unnötig und TALUAG ist der Ansicht, diese Einschränkungen sind teilweise willkürlich und ungeeignet.

HV findet, dass Sponsoring durch Hersteller von E-Zigaretten möglich sein soll.

Eine Privatperson (pHPP) lehnt jegliche Verschärfung der heutigen Lage im Bereich Sponsoring ab.

Absatz 1: CIPRET GE wünscht ein totales Verbot des Sponsorings und schlägt eine andere Formulierung für Absatz 1 vor: „Jegliche Formen von Beiträgen an ein Ereignis, eine Aktivität oder ein Individuum mit dem Ziel oder der Auswirkung den Konsum von Tabakprodukten zu fördern oder von ihnen ein positives Bild abzugeben, sind verboten.“

Die EVP will die vorgeschlagene Regelung mit einem Sponsoringverbot für weitere Veranstaltungen ergänzen. So soll das Sponsoring für sportliche und kulturelle Veranstaltungen sowie für Veranstaltungen, die sich vorwiegend an ein junges Publikum richten, ebenfalls untersagt werden.

Der Kanton BS will Absatz 1 Buchstabe a Ziffer 1 und 2 streichen und mit einem Sponsoringverbot für „Tätigkeiten und Veranstaltungen in der Schweiz, die sich speziell an Minderjährige richten“ ersetzen.

Der Kanton VD wünscht die Einführung eines Sponsoringverbots bei Veranstaltungen, die vor allem von Jugendlichen besucht werden und die BDP ist der Ansicht, dass die Einschränkungen des Sponsorings allenfalls im Bereich des Jugendschutzes angebracht sind, Artikel 15 jedoch unklar und wenig aussagekräftig sei.

Absatz 2: Grüne, 57 Gesundheitsorganisationen132 und eine Privatperson (pKW) unterstützen Absatz 2.

Artikel 16 Warnhinweis

Art. 16 Warnhinweis

1Die Werbung für Tabakprodukte und die Hinweise auf Sponsoring müssen mit einem Warnhinweis nach Artikel 7 versehen sein.

130ALDI, APG | SGA, ASKI, ASTAG, AWMP, BAT, b-i, BPCH, BSA, BSW, CAG, CCIG, CCSA, CH-TH, CNCI, CP,

DCieSA, DCoAG, DImpEx, ECO, EV, GKL, GriAG, GS, HBB, hs, IAB, IGEM, IHZ, IMG, JTI, KAEC, KMO, Kowag, Kowag TS, Landi, Loeb, LSAG, Manor, Margot, MCAG, Moro, MS, MSA, MSSAG, ODAG, PMPSA, PMSA, PTES, SAG, SBC, SBV, SCV, SFF, sgv, SHAG, SKIV, SLS, SMAG, SMG, SMPA, SOTA, SRF, SWA, SwiCi, SWPS, TGV, THAG, TopCC, Valora, VM, VOSA, VSIG, VSM, VSRF, VSV, VSZ, VZU, Webstar, WiU

131Alba, BSAG, CDSA, CFAG, CJA, DKE, GRA2, Jura Tabac, KiWi, Mett, MoCi, PHAG, PKF, PTGmbH, RäK, sbv-

usp, SCAG, StK, Swiss Tabac, TBK, TSS, UPAG

132ACSI, AFD, ags, ASN, AT, AVS, BeGe, BK CH, CFCH, CIPRET-FR, CIPRET-VD, CIPRET-VS, CVS, FMH, FS,

FSP, FTGS, GELIKO, GFCH, HQS, JMS, KHM, KLFR, KLS, KLZ, KSSP, LLAG, LLBB, LLBE, LLFR, LLG, LLGL, LLLZ, LLNE, LLS, LLSG, LLSO, LLTG, LPV, MFE, PHS, SCJ, SDH, SGAM, SGIM, SGP, SGPP, SHS, SKS, SPZ, SS, SSE, STILL, SwissLung, VLZ, ZRF, ZüFAM

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