Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2013/48: Gesundheitsberufegesetz, GesBG (provisorischer Titel) · 107 Seiten

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Berufsverbände

SBK, SBK Bern, IG Swiss ANP, SVDE und SIGA fordern einen Berufsbezeichnungs- bzw. Titelschutz, um Pflegende verschiedener Niveaus klar auseinanderzuhalten. Es soll analog zum PsyG vorgegangen werden. FSP und KKA fordern einen Berufsbezeichnungsschutz analog zum PsyG. Auch FMH und sozciologie fordern einen Berufsbezeichnungsschutz analog zum PsyG. HÄ CH fordert einen Titelschutz. sozciologie und SVDE weisen besonders auf die Problematik der Ernährungsberatung hin. Auch SHV, EVS und SVBG fordern einen Titelschutz und formulieren gemeinsam einen konkreten Vorschlag. SPV, SPO, Swiss Dental Hygienists und SVMTT fordern einen Berufsbezeichnungsschutz für sämtliche Gesundheitsberufe (auch HF). physio Fribourg fordert einen Berufsbezeichnungsschutz und formuliert dazu einen neuen Artikel 2 Absatz 2.

Bildungsbereich

ZHAW, FKG-KFH, FHO, BFH-FG, BKH-KFH, BKP-KFH und BKE-KFH fordern einen Berufsbezeichnungsschutz, insbesondere im Bereich der Ernährungsberatung. Auch bei anderen Gesundheitsberufen bestünden unklare Berufsbezeichnungen. HEdS äussert sich ähnlich. Auch SUPSI fordert die Beibehaltung des Berufsbezeichnungsschutzes.

Gesundheitsorganisationen/-einrichtungen

Der Titelschutz sollte gemäss SVPL, KSA und UniSpitalBS geregelt werden. Auch PH CH wünscht sich einen Berufsbezeichnungsschutz. Damit soll auch die Vermischung von Sekundarstufe II und Tertiärstufe vermieden werden.

Patienten/Konsumenten

SPO fordert einen Berufsbezeichnungsschutz.

Varia

Die SAMW fordert einen Berufsbezeichnungsschutz unabhängig von der Stufe des Abschlusses. CP und FER fordern einen Berufsbezeichnungsschutz, da es besonders im Bereich der Ernährungsberatung Probleme gebe. SIN fordert einen Titelschutz.

Gesundheitsberufekommission

Kantone

ZH spricht sich für die zeitlich befristete Einführung einer Gesundheitsberufekommission aus, die sich mit der Erarbeitung der Verordnung befasst.

Parteien

SP spricht sich für eine ständige Gesundheitsberufekommission aus. Diese solle die berufsspezifischen Kompetenzen regeln sowie Berufspflichten definieren und kontrollieren bzw. Behörden in diesem Sinne unterstützen. Auch GLP befürwortet die Schaffung einer nationalen vom Bundesrat eingesetzten Gesundheitsberufekommission mit Vertretern aus den für die Gesunheitsberufen zentralen Gremien, welche insbesondere im Bereich der Berufspflichten für aktuelle Vorgaben und Konkretisierungen sorgen solle.