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Vernehmlassung 2014/155: Revision im Bereich Strahlenschutz · 482 Seiten
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Schutz des ökologischen Gleichgewichts
1.12 Dosis, Personendosisäquivalent Hp(d) (Personal dose equivalent, Hp(d))
1.12.1 Eine Dosismessgrösse. Das Dosisäquivalent in ICRU Weichteilgewebe in einer geeigneten Tiefe d unter der Stelle der Körperoberfläche, an der das Personendosimeter getragen wird. Die Einheit der Personendosisäquivalent ist das Joule pro Kilogramm (J/kg), ihr besonderer Name ist Sievert (Sv).
1.12.2 Die Personen-Tiefendosis Hp(d)(d=10mm) ist ein Schätzwert für die effektive Dosis. Die Personen-Oberflächendosis Hp(d) (d=0.07mm) ist ein Schätzwert für die Hautdosis.
1.13 ICRU-Kugel (ICRU-sphere)
Die ICRU-Kugel ist definiert als eine Kugel mit dem Durchmesser 30 cm, der Dichte 1 g/cm3 und der Zusammensetzung (relative Massenteile): Sauerstoff 76,2 Prozent, Kohlenstoff 11,1 Prozent, Wasserstoff 10,1 Prozent und Stickstoff 2,6 Prozent (Näherung für Weichteilgewebe).
1.14 Qualitätsfaktor (Quality factor, Q(L))
1.14.1 Faktor, der die biologische Wirksamkeit einer Strahlung auf der Grundlage der Ionisationsdichte entlang den Spuren geladener Teilchen im Gewebe kennzeichnet. Q ist definiert als eine Funktion des unbeschränkten LET (L) geladener Teilchen in Wasser:
Q(L)= 1 für L < 10 keV/m,
0.32 L – 2.2 für 10 ≤ L ≤ 100 keV/m,
300/L1/2für L > 100 keV/m
1.14.2 Bei der Definition der Organdosen wurde Q durch den Strahlungs-Wichtungsfaktor ersetzt. Q wird jedoch nach wie vor für die Definition des Dosisäquivalent (Dosismessgrössen) verwendet.
2 Methode für die Ermittlung der Strahlendosis
2.1 Grundsatz
Die effektive Dosis und die Äquivalentdosen werden in der Regel mit Hilfe von operationellen Grössen bestimmt.
2.2 Operationelle Grössen
2.2.1 Die operationellen Grössen für die Personendosimetrie bei externer Bestrahlung sind:
a. die Personen-Tiefendosis Hp(10) mit der Kurzbezeichnung Hp;
b. die Personen-Oberflächendosis Hp(0,07) mit der Kurzbezeichnung Hs.
2.2.2 Die operationellen Grössen für die Ortsdosimetrie sind: