Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2014/53: Teilrevision des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung betreffend Steuerung des ambulanten Bereichs · 168 Seiten

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Hinweise, Kritiken, Vorschläge, Anträge Verfasser Observations, critiques, suggestions, propositions Auteurs Osservazioni, critiche, suggerimenti, proposte Autori

iert: Anstieg des Frauenanteils, mehr Teilzeitarbeit, Zunahme der Ärzte im Anstellungsverhältnis, andere Arbeitseinstellungen, Arbeitszeiten und Lebensplanungen der nachrückenden Ärztegeneration.

Ablehnung einer kantonalen Zulassungssteuerung wegen Befangenheit der Kantone

Die Übertragung der Kompetenz für Regulierungsmassnahmen im ambulanten ärztlichen Bereich an die Kantone, die zugleich Spitalplaner, Spitalbetreiber und Spitalfinanzierer sind, ist grundsätzlich abzulehnen. Kantone sind in dieser Rolle befangen, weil sie sich durch Einschränkungen des Versorgungsangebots im niedergelassenen ärztlichen Bereich und einer dadurch möglichen Verlagerung der Versorgung in den Spitalbereich einen wirtschaftlichen Vorteil verschaffen könnten.

Aufruf zu einem Dialog mit der Ärzteschaft und Beendigung der aktuellen Gesetzesinitiativen

Die AGZ ersucht den Bundesrat, so wie beispielsweise auch bei dem anderen aktuellen Gesetzesvorhaben betreffend das Zentrum für Qualität, anstelle eines unreflektierten und nicht mit den wesentlichen Partnern diskutierten Gesetzesvorhabens im Rahmen der Strategie Gesundheit 2020 in einen echten, partnerschaftlichen gesundheitspolitischen Dialog unter Einbezug der Ärzteschaft einzutreten. In diesem Dialog soll nicht über Regulierungsmassnahmen nachgedacht sondern daran gearbeitet werden, mit welchen Anreizen und mit welchen Versorgungsstrukturen mittel- und langfristig eine ausreichende, qualitativ hochstehende ärztliche Versorgung sichergestellt werden kann.

Anlässlich des zweiten Runden Tisches vom 11. Februar 2014 haben wir bereits unsere VZK kritische Haltung gegenüber einer Steuerung der ambulanten Versorgung zum Ausdruck gebracht (Beilage, Schreiben vom 27. Februar 2014). Die in unserem Schreiben aufgeführten Argumente sowie Vorschläge und Erwartungen haben sich in der Zwischenzeit nicht geändert und wir stehen der vorliegenden Revisionsvorlage skeptisch gegenüber.

Dass das bisherige Notrecht durch eine definitive Regelung ersetzt werden soll, ist grundsätzlich zu begrüssen, ebenfalls dass nun der Schwerpunkt auf die Qualität des Versorgungsangebots gelegt werden soll. Anderseits bestehen Zweifel an der Wirksamkeit der bisherigen Massnahmen. In diesem Zusammenhang ist auch der Strukturwandel bei der Ärzteschaft zu erwähnen (bevorstehende „Pensionierungswelle“ bei Ärztinnen und Ärzten, zunehmende Feminisierung und damit vermehrte Teilzeitpensen und so weiter), welcher einem Überangebot in der ambulanten Versorgung entgegenwirkt.

Des Weiteren scheint uns eine Trennung zwischen spitalambulanten und anderen ambulanten Leistungen nicht als sachgerecht und eine Planung vorwiegend innerhalb der Kantonsgrenzen als nicht dem Patientenverhalten entsprechend.

L'Association des Médecins du canton de Genève (AMG) soutient pleinement la posi- AMG tion de la Fédération des médecins suisses (FMH) dans cette problématique. En particulier, deux points mis en avant par la FMH sont essentiels pour répondre à une qualité médicale élevée:

La règle des 3 ans, à savoir que seuls les médecins ayant travaillé au moins trois ans dans un établissement suisse de formation postgraduée reconnu puissent obtenir une autorisation de pratiquer, doit absolument être conservée, parce qu'elle constitue un critère de qualité indéniable. Les médecins -suisses (nous en recevons régulièrement) ou étrangers- formés à l'étranger ont ainsi le temps de se familiariser avec le système de santé suisse et peuvent exercer à un niveau élevé de qualité.

La réussite d'un examen linguistique dans la langue nationale correspondant au lieu de pratique ou d'installation : là aussi, cette exigence est un critère indispensable à une médecine de qualité, tant il est vrai que des connaissances linguistiques adéquates sont un prérequis pour un traitement adapté contribuant de manière importante à la sécurité des patients.

En conclusion, l'AMG salue ce projet de loi qui donne aux cantons la possibilité de réguler l'offre dans la durée et permettra au canton de Genève de poursuivre une co-régula-