Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2014/86: Zusammenarbeit E-Government Schweiz ab 2016 · 62 Seiten
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Bericht Anhörung «E-Government Schweiz ab 2016»
Zusammenarbeit: In verschiedenen Stellungnahme wird gefordert, dass die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen E-Government-Akteuren wichtig und teilweise neu aufzugleisen sei. Dies bezieht sich einerseits auf die verschiedenen im E-Government aktiven Stellen der Bundesverwaltung. Es wird aber auch die Notwendigkeit einer vermehrten regionalen Zusammenarbeit gefordert. Moniert wird mehrfach, dass Unklarheit über die Zuständigkeit der verschiedenen E-Government-Organisationen besteht.
Basisinfrastrukturen: Am meisten Stellungnahmen fordern, dass primär Basisinfrastrukturen, d.h. Voraussetzungen für E-Government zu schaffen seien. Insbesondere der Bedarf an einem nationalen IAM wird betont. Auch die eID wird als prioritär zu etablierendes Basismodul genannt.
Fokussierung: In vielen Stellungnahmen wird dargelegt, dass eine Konzentration auf sehr wenige strategische Zielsetzungen für eine wirkungsvolle Umsetzung von E-Government nötig sei. Konkret wird gefordert, dass strategische Schwerpunkte festgelegt werden, welche die umzusetzenden Vorhaben definieren.
Zwei der drei Anliegen sind dem Bereich «Umsetzung» zuzuordnen. Auch im Anliegen zu einer Intensivierung der Zusammenarbeit und einer klareren Abgrenzung der Aufgabenbereiche zwischen den verschiedenen Organisationen wird die operative Ebene adressiert. Die Anhörung zeigt, dass basierend auf einem gesamtstrategischen Fokus eine stärkere Priorisierung der umzusetzenden Vorhaben anzustreben ist. Dabei sind nach dem am häufigsten geäusserten Anliegen in erster Linie Voraussetzungen für E-Government, d.h. Basisinfrastrukturen, bereitzustellen.
7 Weiteres Vorgehen
Die Auswertung des Fragebogens und die Analyse der offenen Stellungnahmen bilden die Grundlage zur Weiternentwicklung der E-Government-Strategie Schweiz sowie zur Überarbeitung der Rahmenvereinbarung. Die in den offenen Stellungnahmen geäusserten Anliegen zeigen die Handlungsfelder in den fünf zentralen Themenbereichen auf, die für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der E-Government-Zusammenarbeit in der Schweiz grundlegend sind.
Für die weiteren Arbeiten hat der Steuerungsausschuss am 15. Oktober 2014 eine interföderale Arbeitsgruppe eingesetzt. Dies hat den Auftrag erhalten, zusammen mit der Geschäftsstelle E-Government Schweiz Ergebnisse zu erarbeiten, welche im Frühjahr 2015 Bund,
Kantonen, Gemeinden und weiteren Organisationen in einer Vernehmlassung unterbreitet werden.
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