Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2014/86: Zusammenarbeit E-Government Schweiz ab 2016 · 62 Seiten
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Bericht Anhörung «E-Government Schweiz ab 2016»
Peter Fischer, Präsident des eCH-Vorstandes (Auftraggeber von eCH-0126) Gemäss Peter Fischer liefert eCH mit dem Rahmenkonzept „Vernetzte Verwaltung Schweiz“ einen relevanten Diskussionsanstoss zur Vision von E-Government Schweiz: „Mit der vorliegenden Studie wird (…) dieser Trend zur vernetzten Verwaltung als Beitrag zur Vision E-Government Schweiz dargestellt und analysiert. Es ist eine konzeptionelle Grundlage zur Strategie E-Government Schweiz. Die Studie beschreibt den Hintergrund einer Entwicklung der Verwaltungskultur (…) und soll Grundlage für eine Diskussion sein.“ (Einleitung eCH-0126, 2010, S.4f.). Soeben hat eCH eine „eCH-Vision“ des Vorstandes verabschiedet, welche u.a. die Vernetzung und Harmonisierung der Verwaltungsprozesse in den Vordergrund stellt.
Vision Statement
Ein „Vision Statement“ ist Resultat und „ Konzentrat“ eines gemeinsam entwickelten und geteilten inhaltlichen Zielbildes.
Beim „Vision Statement“ zu E-Government Schweiz würde es darum gehen,
die Aussenwirkung bzw. Aussenwahrnehmung von E-Government (Sicht Unternehmen, Bürger) positiv zu besetzen („Administrative Entlastung“, „Servicequalität“, „Zuverlässigkeit“, *Standortvorteile“ etc.) und mit dem fachlichen Lösungs- bzw. Gestaltungansatz („Vernetzung“, „Kooperation“, „ebenen übergreifende Durchgängigkeit der Prozesse“ etc.) zu verknüpfen.
Weiter müssten Öffentlichkeit, Politik und verwaltungsinterne Entscheidungsträger interessiert und involviert werden: Gerade das enorme gesamtschweizerische Wirtschaftlichkeitspotential der Vernetzten Verwaltung eröffnet einen Ausweg aus dem Teufelskreis von stetigen Budgetkürzungen bei gleichzeitig steigenden Prozess- und Betriebskosten. Die Gesamtwirtschaftlichkeit und Innovationsfähigkeit der Vernetzten Verwaltung Schweiz könnten zum „Hebel“ bzw. Steuerungsprinzip für „E-Government Schweiz nach 2016“ werden.
Mögliche sprachliche Fassungen der Vision aus meiner Sicht
Deinen Mails ist zu entnehmen, dass Du primär an einer einprägsamen Kurzversion der Vision aus meiner Sicht interessiert bist.
Als Ausgangspunkt könnten bereits bekannte Statements von Regie-
rungs- bzw. von Mitgliedern des Steuerungsausschusses verwendet werden, wie z.B. (in Anlehnung an Bundesrätin E. Widmer-Schlumpf): „Durchgängige Prozesse über alle föderalen Ebenen hinweg entlasten Wirtschaft und Verwaltung und bieten einen besseren, schnelleren und wirtschaftlicheren Service.“ (in Anlehnung an Bundesrätin D. Leuthard): „E-Government fördert die Partizipation der Bürger – Vernetzte Prozesse tragen massgeblich zur Dienstleistungsqualität und Wirtschaftlichkeit der Verwaltung bei.“ (Vision Kanton Zürich): „Die Gemeinden und die kantonale Verwaltung verkehren untereinander elektronisch und tauschen Daten aus. Bevölkerung und Unternehmen des Kantons Zürich können die wichtigsten Amtsgeschäfte und Anliegen Online, ohne Medienbruch und jeweils über möglichst eine Anlaufstelle (Single Point of Contact) tätigen und nehmen die Behörden von Kanton und Gemeinden als modern, effizient und dienstleistungsorientiert wahr.“ In Anbetracht der diversen oben geschilderten Zugänge zu möglichen Inhalten der Vision schlage ich Dir weitere Varianten vor: Servicequalität, Zuverlässigkeit und Gesamtwirtschaftlichkeit durch eine ebenen übergreifende Vernetzung der Leistungen, Prozesse und Infrastrukturen der Schweizer Verwaltung; Wir schaffen eine vernetzte, kundenorientierte und wirtschaftliche Verwaltung; Dank Vernetzung zu bester Servicequalität; Bürgerinnen und Bürger partizipieren dank vernetzter Verwaltung; Vernetzte Verwaltungsprozesse erhöhen die Servicequalität nachhaltig
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