Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2015/28: Nationale Strategie zu Impfungen (NSI) · 53 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 22Fedlex · Ergebnisbericht
• Finanzierung der entstehenden Mehrkosten klären. OW
• Finanzielle Abgeltung der zusätzlichen Beratungsleistungen der SF MVB
Gesundheitsfachpersonen durch Gemeinden und Kantone
sicherstellen, Finanzmittel für die Aufwendungen der
Fachverbände sichern.
• Allfällige Vergütungen von Leistungen im Zusammenhang mit der santésuisse
Impfberatung müssen klar definiert, gemeinsam vereinbart und
den WZW-Anforderungen entsprechen. Im Bereich OKP dürfen
keine Mehrkosten bzw. keine zusätzlichen Prämienbelastungen
entstehen.
• Der Erfolg der NSI hängt von der vollumfänglichen Finanzierung FMH
des Bundes ab.
Weitere Empfehlungen:
• Setting-Approach bei den Zielen und Interventionen Public Health
konsequenter verfolgen; Impfinformation und -angebot soll dort Schweiz zur Bevölkerung gebracht werden, wo sie sich aufhält.
• Status der Empfehlungen höher werten („State of the art SGSH
treatment“); Gesundheitsfachpersonen sollen allfällige
Abweichungen in ihrer Praxis begründen und dokumentieren.
• Das Bewusstsein für kollektiven Schutz an Lebensorten und am KHM
Arbeitsplatz fördern.
• Die reine Impfstrategie greift oft zu kurz. Weitere allgemeine und OW
spezifische Hygienemassnahmen müssen genauso im Zentrum
der Bestrebungen stehen.
• Die medizinische Vor- und Versorgung individuell gestalten, TG
anstatt die Impfempfehlungen proaktiv und mit Nachdruck an die
Bevölkerung zu bringen (Impfen ist nur ein Gesundheitsthema
unter vielen).
• Verhältnismässigkeit zwischen Anzahl Umsetzungspartner und NE, TG
Koordinationsaufwand bewahren (Gefahr widersprüchlicher
Informationen steigt mit der Anzahl der Partner).
• Argumentarium bereitstellen für die Diskussion mit impfkritischen EKIF
Patientinnen oder Patienten.
• Beachten, dass die Durchführung mancher Impfungen (z. B. GE
frühzeitige Impfung gegen Keuchhusten) mit den von der OKP
finanzierten Vorsorgeuntersuchungen nicht abgestimmt werden
kann.
• Strukturen und Rahmenbedingungen zur Abklärung des curafutura, SGAS
Impfschutzes bei Personen mit Migrationshintergrund und
besonders vulnerablen Menschen entwickeln.
• Liste der Umsetzungspartner mit den Ausbildungsstätten EBPI, EKIF, HEdS-
(Schulen für Pflege/Hebammen, pädagogischen Hochschulen, FR, SGSH, ZH Universitäten etc.) sowie mit Fachverbänden, Arbeitgebern,
Rekrutenschulen und Reisemedizinern ergänzen.