Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2015/56: Gesamtschau Sportförderung des Bundes · 45 Seiten
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insbesondere des Vereins Schneesportinitiative, als zentral. Swiss-Ski unterstützt die Schneesportinitiative sowie den Ausbau der Nationalen Leistungszentren für den Schneesport.
Nach SGAS und bfu wäre es wünschbar, wenn sich die Konzepte zum Thema Unfallprävention äussern würden.
Sport-Toto fordert im Leistungssportkonzept zwingend die Wiederaufnahme der durch den Bund ursprünglich zugesicherten Beiträge von 15 Millionen Franken an die Sportverbände. Der definitive Entscheid von Swisslos betreffend einer stärkeren Unterstützung des Schweizer Leistungssports werde davon abhängig sein.
SOAC erläutert, dass den Schweizer Spitzenathleten die Möglichkeit eingeräumt werden
müsse, sich einzig auf den Sport zu konzentrieren. Dazu müssen die minimalen Lebensunterhaltskosten gesichert sein.
Unter den Parteien und den weiteren interessierten Organisationen wurde das Thema NSSZ ebenfalls kontrovers diskutiert (näheres findet sich in den Ziffern 4.4.3 und 4.4.4).
Anschlüsse:
Folgende Vernehmlassungsteilnehmende schliessen sich den Stellungnahmen anderer Organisationen an:
Die Suva schliesst sich vollumfänglich der Stellungnahme der bfu an. CardioVasc, Gesundheitsförderung, EBK, Pro Velo, schliessen sich PHS an. Fast alle Sportverbände sowie SPV, Procap, Sport-Toto und Sporthilfe schliessen sich SOA an. BBGR schliessen sich der Stel-
lungnahme von GR an. NSZ Wallis, Walliser Bergbahnen, Schneesportinitiative, SBS
schliessen sich weitgehend der Stellungnahme von STV an.
4 Die Ergebnisse im Einzelnen
4.1 Breitensportkonzept Kantone:
EDK, BE und GR bezeichnen die Zielsetzung "Sport für alle" und "mehr Sport" als zutreffend. EDK, FR und BE betonen, dass der Fokus nicht nur auf mehr Sporttreibende, sondern auch auf die Förderung bereits sportlich aktiver Menschen gerichtet werden soll. BS erachtet das Breitensportkonzept als stimmig, es werde aber einem Stadtkanton nicht in allen Bereichen gerecht.
EDK, BE, GE, SG, FR, VS und VD erachten die empfohlenen Massnahmen für Kantone und Gemeinden als grösstenteils berechtigt. VD und VS erwarten, dass man diesbezüglich regelmässig informiert werde. Die Koordination und Information durch den Bund müsse sich verbessern; ev. sei eine Konferenz der kantonalen Sportminister zu bilden. TI weist darauf hin, dass regionale und lokale Eigenschaften bzw. Bedürfnisse berücksichtigt werden müssen. VD und VS sind der Meinung, dass zu den empfohlenen Massnahmen an Sportverbände und -vereine die finanziellen und personellen Ressourcen zur Umsetzung fehlen.
Die wichtige Rolle von J+S wird von den meisten Kantonen bestätigt (EDK, WRK, BE, VS, FR,
NE, GR, GE).
EDK, BE, GE, FR und NE begrüssen die prioritäre Förderung des Kinder- und Jugendsports. Die Förderung des Frühbereichs verdiene besondere Aufmerksamkeit. Diesbezüglich seien konkrete Massnahmen vorzuschlagen. GR wünscht sich bei J+S ebenfalls eine altersmässige Ausdehnung nach unten; dies auch für Kaderbildungskurse. SG macht darauf aufmerksam,
dass die Anspruchsgruppe Kleinkinder inkl. Eltern und weitere Erziehungsberechtigte im Breitensportkonzept fehle.
VS, FR und VD betonen, dass die Finanzierung und somit die Motivation von ehrenamtlich tätigen Leitern wichtig sei. Mindestens die aktuellen Entschädigungsansätze von J+S müssten in Zukunft erhalten bleiben. Auch EDK, GE und BE fordern eine langfristige Finanzierung des Programms J+S.