Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2023/32: Verpflichtungskredit für das Forschungsförderinstrument SWEETER (SWiss research for the EnErgy Transition and Emissions Reduction) für die Jahre 2025‒2036 · 12 Seiten

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Aktenzeichen: BFE-011.0-10/1/4

Die Kantone SH und TG sowie die Handelskammer beider Basel fordert, dass die Abscheidung von CO2 und dessen dauerhafte Speicherung als Thema berücksichtigt werden soll. Die Handelskammer nennt zudem Negativemissionstechnologien als weiteres Thema.

Der Kanton VS und suissetec schlagen die Kreislaufwirtschaft im Gebäudebereich als Thema vor.

Die SP und die Mitte fordern, dass auch Projekte in Zusammenhang mit der Landwirtschaft vorangetrieben werden.

Die Stadt Zürich und der Schweizerische Städteverband meinen, dass die Herausforderungen der Städte angemessen einbezogen werden sollten.

2.9. Rückmeldungen zum Einbezug der Sozial- und Geisteswissenschaften

Der Kanton BS und die Universität Basel bemerken, dass die Hauptherausforderung der Energiewende im sozioökonomischen Bereich liegen. Auch AEE Suisse betont, dass sozialwissenschaftliche Aspekte für das Gelingen der Energiestrategie 2050 generell von enormer Relevanz sind. Wissenslücken bestehen gemäss AEE Suisse insbesondere in den Bereichen: Akzeptanz durch Bürgerbeteiligung, Suffizienzförderung und Policy-Evaluation bzw. Wirkungsmessung.

Der Kanton GE hält fest, dass Verhaltensänderungen in der Schweiz noch nicht ausreichend untersucht worden sind, ebenso wie die Wirksamkeit von Lenkungsabgaben und anderen sozioökonomischen Anreizen. Die Kantone AI und BL sowie die Universität Basel erachten es als sinnvoll, im Rahmen der Ausschreibungen neben den technischen und wirtschaftlichen explizit auch die sozialen Aspekte, die mit den aufgeführten Themen in Zusammenhang stehen, zu berücksichtigen.

Die Bedeutung der Mitwirkung der Geistes- und Sozialwissenschaften wird auch von der SP, dem ETH-Rat und dem Kanton Zürich betont.

Auch swissuniversities fordert, dass den Sozial- und Geisteswissenschaften und transdisziplinären Strategien ausreichend Platz eingeräumt wird. Die Bearbeitung von Herausforderungen im Zusammenhang mit der gesellschaftlichen Umsetzung bildet die Voraussetzung dafür, dass die Energiewende effektiv vorangetrieben werden kann.

Der Kanton SG unterstützt den Anspruch, dass die Resultate rasch Wirkung in Gesellschaft und im Markt zeigen sollen und deshalb eine wesentliche Beteilung der Sozial- und Geisteswissenschaften verlangt wird.

2.10. Rückmeldungen zum Einbezug der Privatwirtschaft

Der Kanton LU schlägt vor, kleinere Konsortien unter Einbindung der Wirtschaft zu ermöglichen. Die FDP fordert allgemein den Einbezug der Wirtschaft sowie eine breite Beteiligung von KMU.

Strasseschweiz ist der Meinung, dass relevante Akteure aus der Privatwirtschaft nicht genügend involviert sind und sieht dabei ein Risiko, dass die Forschungsprojekte nicht genügend praxisnah und umsetzbar sind. Für AEE Suisse, suissetec, strasseschweiz, den AGVS-UPSA und auto-schweiz ist es von Bedeutung, dass zukünftig Entscheidungsträger aus den betroffenen Wirtschaftszweigen bei den Ausschreibungen involviert oder konsultiert werden. Der AGVS, strasseschweiz und auto-schweiz schlagen deswegen vor, dass sich betroffene Branchen mit einer Begleitgruppe aus der Privatwirtschaft oder eine ausserparlamentarische Kommission, sprich einem Einsitz im Auswahlverfahren, gezielter einbringen könnten. FER spricht sich ebenfalls für eine stärkere Förderung der Beteiligung der Privatwirtschaft aus.

2.11. Rückmeldungen zum Wissens- und Technologietransfer

Der Kanton GE, der VCS, BirdLife Schweiz, Greenpeace Schweiz, die SES, AEE Suisse und die SP ersuchen das BFE, dass die Wissenschaftskommunikation und dem Wissenstransfer in die Politik, Ge-

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