Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2023/32: Verpflichtungskredit für das Forschungsförderinstrument SWEETER (SWiss research for the EnErgy Transition and Emissions Reduction) für die Jahre 2025‒2036 · 12 Seiten
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Aktenzeichen: BFE-011.0-10/1/4
2.8. Rückmeldungen zu Leitthemen Allgemeine Rückmeldungen
Der Kanton SG unterstützt die genannten Themen der voraussichtlich acht weiteren Ausschreibungen. TCS und suissetec bemerken, dass Ausschreibungen nicht zu stark ausgeweitet werden sollen, bzw. die Fragestellungen enger gefasst werden sollen, um die Wirkung der limitierten Mittel nicht zu verwässern. Die FDP erachtet es aus finanzpolitischer Sicht als richtig und unabdingbar, dass Prioritäten gesetzt werden und sieht Verbesserungs- und Fokussierungspotenzial.
Suffizienz, Effizienz und nicht-technische Themen
Die SP, der TCS, BirdLife Schweiz, Greenpeace Schweiz und die SES fordern, dass Suffizienz- und Effizienzmassnahmen, marktwirtschaftliche Instrumente und die Partizipation der Bevölkerung berücksichtigt werden. Der Kanton GE bemängelt, dass Suffizienz nicht explizit erwähnt wird.
Gemäss dem Kanton AI sollen die Ausschreibungen und die Förderung so gestaltet werden, dass wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte sowie Suffizienz vertieft untersucht werden und nicht nur technologielastige Projekte gefördert werden. Die Themen in SWEETER sollen gemäss Universität Basel überarbeitet und so gestaltet werden, dass sie mit deutlicher Mehrheit auf nicht-technische Aspekte der Energiewende zielen.
Der Kanton VS schlägt soziale Innovationen als Thema vor.
Biodiversität, Umweltauswirkungen und Nachhaltigkeit
Die SP, der TCS, BirdLife Schweiz, Greenpeace Schweiz und die SES fordern, dass die Biodiversität berücksichtigt wird. Der SNF merkt an, dass Umweltauswirkungen berücksichtigt werden müssen. Der Kanton VS sowie der ETH-Rat fordern die stärkere Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und Biodiversität.
Zielkonflikte
Der Kanton VS, die SP, der ETH-Rat, der TCS, BirdLife Schweiz, Greenpeace Schweiz und die SES fordern, dass Zielkonflikte untersucht werden.
Mobilität
Der TCS regt an, das Thema Mobilität einzubeziehen. Strasseschweiz fordert Forschungsprojekte zur Dekarbonisierung und dem motorisierten Verkehr. Der AGVS-UPSA schlägt u.a. folgende Themen vor: alternative Antriebstechnologien, Versorgungssicherheit von Strom und anderen Energieträgern und die Verbindung von Fahrzeugen mit dem Stromnetz.
Andere Rückmeldungen
Der Kanton VS schlägt neben Transport und Logistik die Themen soziale Innovationen und unterirdische Speicherung vor.
Die FDP sowie Swissmem und scienceindustries nennen die Dekarbonisierung der Industrie / industrieller Prozesse als mögliches Ausschreibungsthema.
Suissetec nennt die saisonale Speicherung als Thema.
Die SVP bemängelt, dass Kernenergie nicht unter den möglichen Leitthemen erwähnt wird.
Die FDP und Swissmem schlagen die Transportinfrastruktur für Wasserstoff und seine Derivate sowie für CO2 als Thema vor. 7/12
BFE-D-238D3401/316