Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2023/32: Verpflichtungskredit für das Forschungsförderinstrument SWEETER (SWiss research for the EnErgy Transition and Emissions Reduction) für die Jahre 2025‒2036 · 12 Seiten

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Aktenzeichen: BFE-011.0-10/1/4

fest, dass es keine anderen Instrumente gibt, die ähnlich grosse und lange Projekte unterstützten und neue Ansätze und stark anwendungsorientierte Forschung erlauben. Laut der Universität Basel zeigt die abschliessende Evaluation der SCCER, dass grosse Forschungsförderprogramme eine erhebliche und für die Energiewende wichtige wissenschaftliche und praktische Wirkung entfalten.2

Die CORE hält fest, dass es angesichts der dringend anzugehenden Herausforderungen im Klima- und Energiebereich das falsche Signal wäre, SWEET nicht weiterzuführen.

Der ETH-Rat sieht SWEETER als ein wichtiges Förderinstrument.

2.2. Rückmeldungen zu Erfahrungen mit SWEET

Die Kantone AG, BS, NW, VS sowie die GLP, die SP, der SGB, der SWR, swissuniversities, die Universität Basel, die Akademien der Wissenschaften Schweiz und das Centre Patronal halten fest, dass die bisherigen Erfahrungen mit SWEET positiv sind. Beispielsweise merken der Kanton BS und die Universität Basel an, dass das Programm bisher «sehr erfolgreich» verläuft und eine wichtige Lücke in der Forschungsförderung schliesst. Der Kanton VS schreibt, dass sich SWEET «hervorragend eignet», um dem Forschungsbedarf gerecht zu werden.

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz schreiben, dass SWEET sehr viele der Empfehlungen aus dem Positionspapier «Energieforschung 2020+ in der Schweiz – Empfehlungen für zukünftige programmatische Finanzierung»3 der erweiterten Energiekommission der Akademien mit Erfolg umgesetzt hat.

Die CORE stellt fest, dass viele ihrer «Empfehlungen zur Energieforschung der Schweiz ab 2021» erfolgreich umgesetzt wurden und dass SWEET ein gutes Zeugnis ausgestellt werden kann. Sie schreibt weiter, dass Rückmeldungen von der CORE und Forschenden angenommen und umgesetzt wurden.

2.3. Rückmeldungen zur Weiterentwicklung von SWEET zu SWEETER

Dass SWEET durch SWEETER weitergeführt wird bzw. dass SWEETER eine Weiterentwicklung von SWEET darstellt, wird von den Kantonen AI, AR, BE, BL, GR, LU, NW, OW, SO, SG, ZG und ZH sowie dem SGB, AGVS-UPSA, den Akademien der Wissenschaft Schweiz, dem ETH-Rat, swissuniversities und TNS begrüsst.

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz halten fest, dass kein ersichtlicher Grund besteht, abgesehen von sich aus den bisherigen Erfahrungen ergebenden kleinen Anpassungen, das Instrument zu ändern oder durch andere Instrumente zu ersetzen.

2.4. Rückmeldungen zur Zusammenarbeit mit dem BAFU

Die Zusammenarbeit des BFE mit dem BAFU wird von den Kantonen JU, ZG, der Stadt Zürich, der CORE, dem Schweizerischen Städteverband, auto-schweiz, strasseschweiz, Geothermie Schweiz,

TNS sowie dem Centre Patronal begrüsst. TNS meint, dass durch den Einbezug des BAFU eine ganzheitliche Herangehensweise noch besser gewährleistet werden kann. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz begrüssen den Einbezug von Klima- bzw. Emissionsreduktionsfragen.

2.5. Rückmeldungen zur Ansiedlung des Programms beim BFE

Die CORE, der SWR und die Akademien der Wissenschaften Schweiz erachten die Ansiedlung von SWEETER beim BFE als sinnvoll. Die CORE sieht «klare Vorteile» bei der Weiterführung durch das BFE (und starkem Einbezug des BAFU), u. a., weil das Programm durch die federführenden Bundesämter durchgeführt wird und weil damit die Verbindung mit dem Pilot- und Demonstrationsprogramm

2 https://www.innosuisse.ch/inno/de/home/ueber-uns/publikationen/evaluation-foerderprogramme.html

3 https://scnat.ch/de/uuid/i/8c0cde3c-f83a-57aa-9760-e01648b8bdf5-Energieforschungskonzept_2020 5/12 BFE-D-238D3401/316