Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2024/1: Totalrevision der Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (BMV) · 118 Seiten

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KSHW ist mit der Einleitung einverstanden.

NGO regt an, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als zentrale Leitlinie in die Strategie aufzunehmen.

Interkantonale und kantonale Organisationen

KIMS ist mit der Einleitung einverstanden.

ALV erachtet «Durchlässigkeit», «Karrieresprungbrett» und «Attraktivität der Berufslehre» als banale strategische Ziele und plädiert für die Formulierung von klareren Zielen, die möglichst messbar sind. Zudem schlägt ALV vor, neben der breiten Allgemeinbildung auch die vertieften Fachkenntnisse und die Durchlässigkeit über die Passerelle an die Universitäten zu erwähnen.

BCH-FPS, LKB und LCH erkennen bei den strategischen Leitlinien einen Widerspruch zwischen den Zielen «den Einstieg zu optimieren» sowie «den Verbleib in der BM zu unterstützen» und «den direkten Weg an die FH / die vorbehaltlose Aufnahme an die FH» zu sichern. Zudem weisen sie darauf hin, dass das Ziel der Stärkung der BM nicht zu einem Rückgang der Ausbildungsqualität führen darf.

Organisationen an den Schulen der Sekundarstufe II und an den Fachhochschulen

Die Organisationen an den Schulen der Sekundarstufe II und an den Fachhochschulen haben zu diesem Kapitel keine Bemerkungen.

Organisationen aus der Wirtschaft

OdA Umwelt teilt die Bemerkung von NGO zu diesem Kapitel.

SBV kritisiert die gewählte Formulierung, da der gesamte Bereich der Höheren Berufsbildung negiert wird. Er ist der Ansicht, dass die BM an sich noch keine hochqualifizierten Fachkräfte hervorbringt und deshalb auch noch kein Karrieresprungbrett sein kann, sondern in erster Linie den direkten Zugang an die FH ermöglicht. Er weist darauf hin, dass fachlich starke Jugendliche auch ohne Tertiär-A-Abschluss Fach- und Führungskräfte werden können und die Qualifizierung von Fach- und Führungskräften die Leistung der Tertiärstufe ist. Er findet, die Verbundpartner sollten nicht ein Bildungsangebot, sondern die Durchlässigkeit des Systems fördern und macht entsprechenden folgenden Änderungsvorschlag: «Die Berufsmaturität fördert die Durchlässigkeit innerhalb des Bildungssystems und ist ein mögliches Sprungbrett für die Karriere. Sie steigert die Attraktivität der Unternehmen für kognitiv leistungsstarke Lernende, welche einen Tertiär-A-Abschluss anstreben. Damit die Berufsmaturität in ihrer Funktion gestärkt und branchenspezifisch gefördert wird, ist die vorliegende Strategie im Rahmen des Projekts «Berufsmaturität 2030» erarbeitet worden.»

6.2 Dafür steht die Berufsmaturität

Kantone

NE möchte die Reihenfolge der Punkte wie folgt verschieben: 1, 3, 4, 2, 5. Diese Reihenfolge deckt die Wichtigkeit der verschiedenen Bildungswege besser ab.

Gesamtschweizerische Dachverbände der Wirtschaft

Travail.Suisse versteht die Aufzählung dieser Grundsätze nicht als hierarchische Aufzählung. Um Missverständnissen vorzubeugen, ist dies eingangs explizit klarzustellen.