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Consultation 2005/43: Evolution future de la politique agricole (Politique agricole 2011) · 370 pages
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Zwischenbilanz der Reform
Treibhausgase
Der Beitrag der Landwirtschaft an den Schweizer Treibhausgasemissionen beträgt rund 6 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Dies entsprach 2002 einem Anteil von 12 Prozent der Gesamtemissionen der Schweiz. Die beiden Treibhausgase Methan (CH4) und Lachgas (N2O) fallen in der Landwirtschaft am stärksten ins Gewicht. Seit 1990 sind infolge des Rückgangs des Tierbestandes und des damit verbundenen geringeren Hofdüngeranfalls sowie des Rückgangs des Mineraldüngereinsatzes die landwirtschaftlichen Emissionen von Methan und Lachgas um je 11 Prozent zurückgegangen. Die Landwirtschaft leistet mit dieser Emissionsreduktion heute rund 13 Prozent (-0,55 Mio. t CO2-Äquivalente) an die nationale Reduktionsverpflichtung gemäss Kyoto-Protokoll (-4,27 Mio. t CO2-Äquivalente).
Ertragsfähigkeit der Böden
Für die Beurteilung der Entwicklung der Bodenqualität eignen sich insbesondere die Indikatoren Schadstoffgehalt, Erosion und Unterbodenverdichtung. Die Nährstoffversorgung der Böden kann als gut bezeichnet werden. Bei Phosphor kann im Einzelfall der Eintrag den Ernteentzug übertreffen, was jedoch keine negativen Auswirkungen auf die Ertragsfähigkeit der Böden hat.
Im Rahmen des nationalen Referenznetzes zur Bodenbeobachtung (NABO) sind die Schwermetallgehalte von rund 11 000 Bodenproben aus der gesamten Schweiz ausgewertet worden. Daraus wird abgeleitet, dass auf rund 10 Prozent der Bodenfläche der Schweiz die Richtwerte für den Schwermetallgehalt überschritten werden. Die häufigsten Überschreitungen der Richtwerte betreffen den Siedlungsraum. Im Ackerland und im Dauergrünland wurden bei rund 8 bis 15 Prozent der untersuchten Proben einzelne Schwermetallrichtwerte überschritten.
Abbildung 15 Richtwertüberschreitungen bei ausgewählten Schwermetallen
70
60
50 Kupfer 40 Blei Cadmium 30
Zink
20
10
0
Alle Ackerland Dauergrünland Intensivkulturen Wald, Siedlungs-
Schutzzonen freifläche
Nutzungstypen
Quelle: BUWAL
Quellen für den Haupteintrag in landwirtschaftlich genutzte Böden sind Pflanzenschutzmittel, Futterzusätze und Mineraldünger (Tabelle 14).