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Consultation 2005/43: Evolution future de la politique agricole (Politique agricole 2011) · 370 pages
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Zwischenbilanz der Reform
Tabelle 16 Entwicklung des Gesamteinkommens pro Quartil (in Fr.)
1990/92 1997/99 2001/03 1990/92- 2001/03 %
1. Quartil (0-25%) 54 672 46 262 46 565 -14,8
2. Quartil (25-50%) 66 923 61 640 60 029 -10,3
3. Quartil (50-75%) 81 262 77 115 76 560 -5,8
4. Quartil (75-100%) 113 532 108 839 106 718 -6,0 Durchschnitt 79 086 73 454 72 461 -8,4 Quelle: Agroscope FAT Tänikon
Im selben Zeitraum ist der Privatverbrauch nominal in allen Quartilen mit Ausnahme des ersten Quartils angestiegen (Tabelle 17). Real hingegen sind die Ausgaben bei einer Teuerung von 1,4 Prozent pro Jahr im Durchschnitt um 9,2 Prozent gesunken. Die Bauernfamilien haben ihren Konsum also entsprechend eingeschränkt.
Tabelle 17 Entwicklung des Privatverbrauchs pro Quartil1 (nominal in Fr.)
1990/92 1997/99 2001/03 1990/92- 2001/03 %
1. Quartil (0-25%) 54 483 51 397 53 948 -1,0
2. Quartil (25-50%) 54 490 55 481 57 160 +4,9
3. Quartil (50-75%) 59 695 61 600 66 037 +10,6
4. Quartil (75-100%) 69 634 74 192 76 082 +9,3 Durchschnitt 59 573 60 664 63 304 +6,3 1
Einteilung in Quartile entsprechend dem Gesamteinkommen
Quelle: Agroscope FAT Tänikon
1.2.1.3.2 Entwicklung der Strukturen
Anzahl Landwirtschaftsbetriebe
Seit mehreren Jahrzehnten nimmt die Zahl der Betriebe stetig ab. In den fünfziger und sechziger Jahren lag die durchschnittliche Abnahme pro Jahr bei rund 2 Prozent. Etwas schwächer war sie in den zwei darauffolgenden Jahrzehnten. Mit der Neuorientierung der Agrarpolitik in den neunziger Jahren setzte wieder ein höherer Strukturwandel ein.
Die zahlenmässige Abnahme der Betriebe im Zeitraum von 1990 bis 2000 betraf rund zur Hälfte Kleinstbetriebe mit einer Fläche bis 3 Hektaren (Tabelle 18). Klar rückläufig waren auch die Betriebe der Grössenklassen bis 20 Hektaren. Zunahmen wurden hingegen bei Betrieben der Grössenklassen über 20 Hektaren festgestellt.
In den ersten drei Jahren des neuen Jahrhunderts schwächte sich die jährliche Abnahmerate bei den Kleinstbetrieben gegenüber 1990 bis 2000 etwas ab. Zugenommen hat sie hingegen bei den Betrieben der Grössenklassen 3 bis 10 Hektaren und 10 bis 20 Hektaren. Die Wachstumsschwelle stieg von 20 auf 25 Hektaren. Dies bedeutet, dass seit 2000 die Anzahl Betriebe in den Grössenklassen bis 25 Hektaren abgenommen und über diesem Wert zugenommen hat.