Rapport sur les résultats
Consultation 2007/2: Stratégie nationale en matière de cybersanté · 95 pages
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Anhörung Nationalen Strategie „eHealth“
Audition stratégie nationale en matière de cybersanté (« eHealth »)
Frage 1: Grundsätzlich
Abkür- Der Inhalt der Strategie entspricht unseren Erwartungen uns ist für das zung Art Thema zielführend.
Helsana D Dem vorliegenden Entwurf kann in vielen Punkten nicht zugestimmt wer- 0
den. Der Gesetzgeber soll lediglich einen verbindlichen Standard über den Austausch elektronischer Daten festlegen, die Umsetzung aber den Partnern im Gesundheitswesen überlassen.
Unklar ist, auf welcher rechtlichen Basis die eHealth-Strategie steht. Der Bundesrat hat im Januar 2006 lediglich festgehalten, dass die neue Strategie «Informationsgesellschaft» primär für den Bund, allenfalls für die Kantone als Orientierungsrahmen, relevant sei. Der vorliegende sehr konkrete Entwurf zu einer eHealth-Strategie geht über diese Absichten weit hinaus und ist deshalb abzulehnen.
HL7 F1
HPLUS C Die Schweiz braucht primär eine Gesundheitsstrategie, nicht eine eHealth- 0
Strategie. Informationstechnologie hilft, diese Gesundheitsstrategie
umzusetzen. eHealth nicht mehr als einer von vielen Bausteinen, um Gesundheitswesen in Zukunft effizienter zu gestalten.
Fragen: Welche Prozesse müssen verändert werden? Ist ein Mehr an Technologie oder die koordinierte Einführung von Technologie zielführend?
Die Handlungsfelder beziehen sich auf einzelne Prozessbereiche, die unterschiedlich prioritär behandelt werden müssen.
IBM F Zielsetzungen dürften fassbarer und ambitiöser sein. Die Schweiz ist zwar 2
führend, wenn es um digitale Infrastruktur geht, was deren Nutzung für das Gesundheitswesen betrifft, so rangiert die Schweiz am Ende der Liste. Die Strategie müsste diesen Zustand ansprechen. Eine Strategie wird nur dann gelebt, wenn sie einfach und klar verständlich auf den Nutzen fokussiert ist, die vorliegende Strategie erfüllt diese Bedingungen nur teilweise.
Die Strategie müsste auch mehr auf den Strukturwandel im Gesundheitswesen eingehen und diesen unterstützen, indem sie zur Integration der Leistungserberinger beiträgt. Dabei müssen neben qualitativen Zielsetzungen auch Kostentransparenz und Effektivität thematisiert werden. Wichtig ist dabei die verbesserte medizinische Ergebnis- und Prozessqualität, ein verbessertes Wissensmanagement. Verbesserungen der medizinischen Selbstbebestimmung und Mitverantwortung des informierten und involvierten Patienten, kurz der Patient als Mittelpunkt des Gesundheitswesens, sind zentral zu berücksichtigen.
INSEL C Bottom-Up-Initiativen erwähnen und fördern, indem prioritär Rahmen-2
bedingungen festgelegt werden. Das nationale Koordinationsorgan sollte die Vorstösse begleiten, dokumentieren und ggf. die Standards erweitern. Die Probleme auf der gesetzgeberischen Ebene (26 Gesundheitsgesetze) werden zu wenig gewichtet, was das ganze Papier in seiner Glaubwürdigkeit beeinträchtigt. Internationale Aspekte (Datenaustausch, ausländische Kunden) zu wenig berücksichtigt. Das Papier ist stellenweise zäh zu lesen - trotz spannender Thematik .- und weist einige Wiederholungen auf. E würde durch eine inhaltliche Straffung um 5 – 10 Seiten gewinnen.