Rapport sur les résultats

Consultation 2009/20: Révision urgente de la loi fédérale sur l'assurance-maladie (LAMal) · 54 pages

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Elemente sind bereits in verschiedenen Revisionspaketen in Diskussion. Und die Problemanalyse sowie die Wirksamkeit der Massnahmen konnten nicht seriös geklärt werden.

Uns ist der Zusammenhang zwischen diesem dringlichen Bundesbeschluss und der Revision der Pflegefinanzierung, die verabschiedet aber noch nicht in Kraft ist, unklar. Ich möchte daran erinnern, dass die Patienten im neuen System der Pflegefinanzierung bereits genügend an der Pflege beteiligen müssen. Die Beteiligung beim Besuch des Arztes käme dann noch dazu.

Herr Indra hat in der Einführung Spitex als kostentreibenden Faktor erwähnt. Ich möchte darauf hinweisen und wäre froh, wenn das auch in der Botschaft erwähnt würde, dass die Spitexkosten Folgen von Faktoren in der Spitalbehandlung sind. Nach ambulanter Behandlung sind Massnahmen in der Pflege möglicherweise noch notwendig. Die Personen werden früher aus dem Spital entlassen, sind damit aber nicht gesünder, sondern bedürfen weiterer Pflegemassnahmen. Zudem treten die Personen auch viel später in Pflegeheime ein. Diese drei Faktoren sind aus den Kosten in den Anhängen der Botschaft eigentlich ersichtlich. Es handelt sich um Verlagerungen, die das KVG seit der Abstimmung immer wieder erwähnt hat und die auch gewollt sind. Wir wären froh, wenn Spitex jetzt nicht als Kostentreiber hingestellt würde.

Daniel Herren, FMCH

Ich möchte mich kurz fassen und in Ergänzung zum bereits Gesagten noch eine Sicht der Spezialisten einbringen. Als invasiv und chirurgisch tätige Spezialisten befürchten wir eine überproportionale Zunahme von Erstkonsultationen bei uns Spezialisten. Dies könnte indirekt zu einer weiteren Schwächung der Grundversorgung und Hausarztmedizin führen. Es lässt befürchten, dass die Zahl der Bagatellfälle, die direkt von Spezialisten beurteilt und behandelt werden müssen, zunehmen könnte. Gleichzeitig, wenn nun eine Gebühr für Spezialisten eingeführt würde, fürchten wir einen Behandlungsqualitätsverlust und eine mögliche kostenbedingte Unterlassung von Folgekonsultationen nach chirurgischen und invasiven Behandlungen. Die postoperative Nachsorge bedingt eine sorgfältige Betreuung der Patienten. Mit der Einführung einer solchen Gebühr werden falsche Anreize zur Unterlassung solcher Kontrollen gesetzt.

Zum Kostenmonitoring der ambulanten Kosten im Spital durch die Kantone: Grundsätzlich begrüsst es die FMCH, dass dies nebst der Kontrolle der stationären Behandlungskosten durchgeführt wird. Der medizinische Fortschritt und die damit verbundenen Möglichkeiten auch komplexere Behandlungen ambulant vornehmen zu können, fördert nebst anderen Faktoren die Verschiebung der Kosten in den ambulanten Spitalbereich. In Hinblick auf die Einführung der Fallpauschalen scheint es uns extrem wichtig zu sein, die ambulanten Spitalkosten im Sinne eines Teilaspekts der Begleitforschung dieser Einführung der Fallpauschalen zukommen zu lassen. Allerdings fordern wir dort eine Einbettung in ein Kostenmonitoring und ein sinnvolles Begleitforschungskonzept sowie die Bereitstellung von genügend Ressourcen für diese Aufgabe.

Walter P. Hölzle; vips

Die vorgeschlagenen Massnahmen sind im Vorfeld und auch hier jetzt wieder extrem kritisch aufgenommen worden. Wir meinen aber, dass man es sich zu einfach macht, wenn man alle Massnahmen welche eine gewisse Lenkung der Nachfrage zum Ziel haben einfach ablehnt. Dazu gehören namentlich der Vorschlag der Patientenpauschale oder Massnahmen welche von kantonaler Seite ergriffen werden könnten, um im spitalambulanten Bereich oder im Notfallbereich einzugreifen. Wir wünschen noch mehr Aktivitäten zur Förderung von Netzwerken und Managed Care. Wir sind eher zurückhaltend wenn es um andere Leistungserbringer geht. Für uns sind die Medikamentenpreise und die Massnahmenpakete auf Verordnungsebene entscheidend. Diese wollen sie uns ja per Ende Monat eröffnen. Wir sind schon ganz gespannt darauf.

Seit 1996 haben wird regelmässig mit Behörden Pakete gesucht, so dass die Preise in der Schweiz mit vergleichbaren Ländern auch wirklich angepasst wurden. Das waren über CHF 1 Mia.