Rapporto sui risultati

Consultazione 2004/13: Revisione parziale del Codice civile svizzero (diritti reali immobiliari e diritto del registro fondiario) · 486 pagine

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erfordern. Wir ersuchen Sie deshalb, entsprechende Normen in die Vorlage aufzunehmen oder allenfalls sofort in einem neuen Projekt eine Teilrevision im Miteigentumsrecht an die Hand zu nehmen.

Die Vereinbarung und Anmerkung einer Nutzungs- und Verwaltungsordnung bedarf zwingend der Zustimmung sämtlicher Miteigentümer. Ebenso die Abänderung einer solchen Nutzungs- und Verwaltungsordnung, selbst wenn das bisherige Reglement die Abänderung durch Mehrheitsbeschluss vorgesehen hat (BGE 103 1b 76 = ZBGR 61 S. 379). In der Praxis führt dies insbesondere bei Einstellhallen immer wieder zu Schwierigkeiten. Wir würden die Möglichkeit der Einführung eines Mehrheitsbeschlusses begrüssen (analog 648 Abs. 2 ZGB).

Ob durch die Verlängerung des Ausschlusses der Aufhebung des Miteigentums Time-Sharing gefördert werden soll, kann bezweifelt werden. Insbesondere auch im Hinblick auf die laufende Gesetzesänderung im Zusammenhang mit der Initiative De Dardel. Auf alle Fälle sollten die Fristen in Art. 650 ZGB und 740a ZGB aufeinander abgestimmt werden.

427 Eintragungen und Anmerkungen im Grundbuch Inscriptions et mentions dans le registre foncier Iscrizioni e menzioni nel registro fondiario

427.1 Grundsätzliche Zustimmung

Approbation de principe

Approvazione di principio

Kantone / Cantons / Cantoni

AI: Die neue Regelung, dass die unmittelbaren gesetzlichen Pfandrechte, die ohne

Eintragung gelten und vom Privatrecht des Bundes oder vom öffentlichen Recht der Kantone vorgesehen sind, einem gutgläubigen Erwerber des Grundstücks nicht mehr entgegengehalten werden können, wenn sie nicht innert einer bestimmten Frist in das Grundbuch eingetragen werden, stellt eine begrüssenswerte Verstärkung des Grundbuches dar.

Die vorgeschlagene Ausweitung der Fälle von Anmerkungen im Grundbuch ist gerechtfertigt. Die Stellung des Grundbuches als umfassendes Publizitätsmittel der Rechte und Lasten an den einzelnen Grundstücken wird damit gefestigt.

GE: L'un des buts avoués de la présente révision est de renforcer les effets de la

publicité du Registre foncier, notamment en étendant les cas d'inscriptions possibles.

Le projet prévoit ainsi l'obligation de l'inscription de certains droits de gages légaux fédéraux (art. 808 al. 3, 810 al. 2, 819 AP-CC), pour les rendre opposables à un tiers acquéreur de bonne foi. Cette mesure permettra d'améliorer la publicité du registre foncier, et partant la sécurité juridique. II est en effet d'un intérêt certain pour tout acquéreur de droits sur un immeuble de savoir, de la manière la plus complète possible, si celui-ci est grevé de gages.

Les dispositions précitées ne posent pas de problèmes particuliers, notamment par le fait que la personne censée procéder à l'inscription bénéficie d'un délai de six mois à compter de la fin de sa propre action, si bien qu'il connaît d'emblée la cause et le montant de sa créance. De plus, à défaut d'inscription, les tiers susceptibles d'acquérir l'immeuble concerné ne disposent guère de