Rapporto sui risultati
Consultazione 2004/16: Revisione dell'Assicurazione malattia: progetti delle leggi 2 · 203 pagine
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Vernehmlassung zur Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung
Procédure de consultation sur la modification de la loi fédérale sur l’assurance-maladie
79a II nous paraît logique de conférer au canton de résidence un droit de re- FRC
cours contre les tiers responsables, bénéficiaires de la prestation tarifaire
(selon art. 44 al.1 LAMal) pour les contribution qu'il doit verser. II serait
important de noter que l'assuré ne doit subir aucun préjudice en cas de
litige entre l'hôpital où il a été soigné et le canton payeur.
79a Die Möglichkeit, dass der zur Leistung verpflichtete Wohnkanton im PULSUS
Rahmen seiner erbrachten Leistungen Regressrecht gegen haftpflichtige
Dritte erhält, ist zu befürworten. Das Rückgriffsrecht auf haftpflichtige
Dritte ist nur die konsequente Umsetzung der haftpflichtrechtlichen
Regelungen.
79a Das vorgeschlagene Rückgriffsrecht des Wohnkantons auf den SVV
haftpflichtigen Dritten durchbricht die Grundprinzipien des
schweizerischen Haftpflichtrechtes. Dieses kennt grundsätzlich nur ein
Anspruchsrecht für Personen- und Sachschäden, die in der Person des
Verunfallten selbst begründet sind. Beim vorgesehenen kantonalen
Anspruch handelt es sich hingegen weder um einen Personen- noch um
einen Sachschaden, sondern um einen Vermögensschaden eines
Dritten, der durch das Ereignis nicht direkt betroffen ist. Im Übrigen ist die
vorgeschlagene Regressregelung unverhältnismässig teuer. Die Kantone
müssten künftig jede Spitalrechnung auf die mögliche Existenz eines
haftpflichtigen Dritten prüfen. Diesem administrativen Aufwand würden
relativ geringe Einnahmen gegenüberstehen. (Wir rechnen mit einem
Betrag von jährlich Fr. 15 Millionen.) Wir beantragen aus den erwähnten
Gründen, das vorgesehene Rückgriffsrecht des Wohnkantons ersatzlos
zu streichen.
79a Mit dem vorliegenden Vorschlag sind wir einverstanden. Pro Se-
nectute 79a Le droit de recours des cantons vis-à-vis de tiers. MPF
Art. 80 ff. Besondere Bestimmungen zum Verfahren und zur Rechtspflege Art. 80ss. Procédure, voies de droit, dispositions pénales
80ff. Aufgrund der Definition der Beiträge der Kantone als BE, SH
sozialversicherungsrechtliche Verpflichtung (und nicht mehr als
Subventionen, vgl. Botschaft S.12) muss im 5. Titel des KVG auch der
Verfahrensweg für den Kanton gesetzlich definiert werden. Dabei sind
insbesondere folgende Fragen zu regeln: Wird der Kanton betreffend
den auf ihn entfallenden 50 Prozenten der Spitalrechnung in Zukunft den
Versicherern gleichgestellt? Kann er jede einzelne Rechnung bestreiten,
falls er der Meinung ist, die Leistung sei nicht KVG-konform? Welche
Instanz wäre für Bestreitungen des Kantons zuständig? Das kantonale
Verwaltungsgericht oder wird die Zuständigkeit des Schiedsgerichts nach
Artikel 89 KVG erweitert? Werden in Zukunft bei Streitfällen zwei
Rechtsverfahren bestehen(je für die halbe Rechnung)? Gleiches gilt für
das Rückgriffsrecht nach Art. 79a: Müssen Versicherer und Kanton
getrennt und je für die Hälfte gegen den Dritten vorgehen?
80ff. Eu égard à la définition des subsides cantonaux versés au titre du droit NE
des assurances sociales (et non plus comme subventions, cf. message,
p. 12)' il s'agit aussi de définir dans la LAMal, au 5ème titre, la procédure
juridique à suivre par le canton. Seront en particulier réglés les points
suivants : s'agissant des 50% de la facture de l'hôpital, le canton sera-t-il
dorénavant assimilé aux assureurs ? Peut-il contester chaque facture en
particulier s'il est d'avis que la prestation n'est pas conforme à la LAMal ?
En cas de litiges juridiques, se trouvera-t-on à l'avenir en présence de
deux procédures juridiques (pour la moitié de la facture de part et d'au-
tre), ou le canton pourra-t-il ou devra-t-il comparaître devant le tribunal
arbitral prévu par I'art. 86 LAMal? Ou encore le droit administratif s'appli-
quera-t-il concernant la part cantonale ? II en va de même pour le droit