Rapporto sui risultati
Consultazione 2004/8: Revisione dell'Assicurazione malattia: progetti delle leggi 1 · 145 pagine
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Vernehmlassung
T,eilrevisionen des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung und
Anderung der Verordnung über die Krankenversicherung
Procedure de consultation
Revisions partielles de la loi sur /'assurance-maladie et
modification de l'ordonnance sur l'assurance-maladie
der Sozialhilfe. Sinnvoll erachten wir hingegen die Regelung, wonach die Versicherer den Versicherer nicht wechseln dürfen, solange die Prämien der Kostenbeteiligung ausstehend sind.
Wir gehen davon aus, dass es sich bei der zuständigen kantonalen Stelle für die Entgegennahme der Meldung der Krankenversicherer für den Leistungsaufschub um die nach ZUG zuständigen Stelle der Wohnsitzgemeinde handelt (Art. 64a Abs. 2). La reglementation concernant le non-paiement des primes et la participation aux NE coOts n'est pas convaincante. Teile que proposee, eile suppose de facto et avant l'heure un transfert du risque au recouvrement des assureurs vers les fournisseurs de prestations puisque, en cas de suspension des prestations, les factures des prestataires ne sont plus reglees, elles non plus. De surcroTt, la communaute sera davantage appelee a pallier aux manquements si les assureurs negligent de poursuivre les impayes. Les cantons seraient ainsi exposes a un risque accru a deux titres, d'une part en tant qu'exploitants et financeurs des höpitaux et, d'autre part, en tant que cofinanceurs de l'aide sociale. Et, last but not least, cette disposition amenerait a un noyautage de l'obligation de s'assurer. Nous proposons des lors au Conseil federal de renoncer a cette nouvelle reg lementation. En revanche, nous trouvons judicieuse la disposition selon laquelle les assures ne peuvent pas changer d'assureur tant que les primes ou les participations aux coOts restent impayees.
De fait, la revision de la loi devrait ancrer les principes suivants:
1. L'assure est tenu de payer primes et participations aux coOts.
2. L'assureur est tenu de poursuivre la procedure d'encaissement jusqu'a la deli-
vrance d'un acte de defaut de biens.
3. Le canton est tenu de prendre l'acte de defaut de biens en charge, pour autant
que la procedure de recouvrement menee par l'assureur soit diligente.
4. Taute suspension de couverture ou compensation de creance par l'assureur est
interdite (meme en cas de procedure de recouvrement non diligente).
Le Conseil federal fixe les conditions de diligence que doivent respecter les assureurs pour pretendre aux remboursements des actes de defauts de biens.
Die vorgeschlagene Regelung über den Leistungsaufschub bei Nichtbezahlung von SG Prämien und Kostenbeteiligungen ist abzulehnen. Die bisherige Lösung, die den Leistungsaufschub erst nach Vorliegen eines Verlustscheins erlaubt, hat sich bei den Partnern (Versicherer, Kantone, Gemeinden) eingespielt. Mit der Möglichkeit, den Leistungsaufschub bereits nach gestelltem Fortsetzungsbegehren zu verfügen, wird das lnkassorisiko faktisch vorzeitig vom Versicherer auf den Leistungserbringer überwälzt, weil bei einem Leistungsaufschub tendenziell auch die Rechnungen der Leistungserbringer nicht mehr beglichen werden. Die Allgemeinheit wird überdies eher Ausfälle tragen müssen, wenn sich die Versicherer nicht adäquat um das
Eintreiben der Ausstände bemühen. Die Kantone wären dem erhöhten Risiko gleich doppelt ausgesetzt, einmal als Spitalbetreiber und -finanzierer und ein weiteres Mal als Mitfinanzierer der Sozialhilfe. Wir beantragen, in Art. 64 a Abs. 2 die bisher in Art. 90 KW verankerte Regelung zu überführen.
Sinnvoll ist hingegen die Bestimmung von Art. 64 a Abs. 4, wonach die Versicherten den Versicherer nicht wechseln dürfen, solange Prämien und Kostenbeteiligungen ausstehend sind.
Der Vorschlag, dass der Versicherer bereits nach der Stellung des Fortsetzungsbe- SO gehrens die Leistungen aufschieben kann, wird abgelehnt. Diese Massnahme führt zu einer weiteren Ausweitung der Leistungsaufschübe, sie unterläuft geradezu das Versicherungsobligatorium. Zudem wird damit indirekt eine Kostenverlagerung zu Lasten des Gemeinwesens ausgelöst. Damit die Wohngemeinde z.B. bei einem Spitalaufenthalt des Schuldners bei Bestehen eines Leistungsaufschubs nicht zahlungspflichtig wird, ist sie selbstverständlich daran interessiert, dass dieser Leistungsaufschub raschestens aufgehoben wird. Sie wird somit - wie im Kanton Solothurn bei Vorliegen eines Verlustscheins bereits heute vorgesehen - die Ersatzleistungen nach Art. 90 Abs. 4 KVV (Prämien, Kostenbeteiligungen, Betreibungskosten