Rapporto (t, f, i)

Consultazione 2007/10: Ordinanze d'esecuzione NPC · 144 pagine

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comprennent également l’établissement des documents de base sur les dangers. Dans le manuel (explications spécifiques, p. 4, chap. 2.1.1), les travaux de maintenance périodiques sont également sujets à indemnités. Les travaux d’entretien sont par contre explicitement exclus du subventionnement fédéral dans le manuel alors que le texte du rapport explicatif est moins tranché (p. 14, fin du dernier paragraphe).

Rappelons que la loi fédérale sur l’aménagement des cours d’eaux (art. 3 al. 1) prévoit que les mesures d’entretien et de planification soient prioritaires dans la protection. Ce principe doit se refléter dans le modèle de subventionnement. Il serait regrettable que la Confédération ne saisisse pas l’opportunité de la RPT pour permettre aux cantons

d’utiliser les montants de l’offre de base pour des travaux qu’elle juge elle-même prioritaires.

Art. 2 Concernant l'offre de base, le Canton de Genève est particulièrement GE pénalisé par le poids excessif donné à la longueur des cours d'eau en tant qu'indicateur pertinent de la répartition des indemnités entre cantons. En effet, le territoire genevois est densément peuplé alors que son réseau hydrographique est peu étendu. Il en résulte que le potentiel de dommage en regard du linéaire de cours d'eau est plus élevé que la moyenne et que, de ce fait, la part genevoise à l'offre de base est sous-estimée. Ceci est encore aggravé par la limite à 1 million de francs entre "offre de base" et "projets onéreux". Une grande partie de nos projets se situant en dessous de cette limite, ceux-ci grèvent fortement l'enveloppe allouée à Genève au titre de l'offre de base.

Art. 2 Abs. 1 Die Bezeichnung «Massnahmen ohne besonderen Aufwand» wäre wie BE folgt präziser umschrieben und besser mit Abs. 2 übereinstimmend:

«Massnahmen kleiner als eine Million Franken».

Art. 2 Abs. 1 Die Wasserbauverordnung äussert sich nicht bezüglich der Höhe der OW Beitragssätze und überlässt die Festsetzung der Höhe dementsprechend der Verwaltung. Es ist gemäss Vernehmlasser davon auszugehen, dass die Beitragshöhe in den Programmbestimmungen festgelegt wird. Um eine höhere Rechtssicherheit und auch ein stärkeres finanzpolitisches Gewicht zu erhalten, drängt sich eine Festlegung durch den Bundesrat in der Wasserbauverordnung auf. In Abs. 1 ist der Beitragssatz von 35 Prozent an "Massnahmen ohne besonderen Auf-

wand"(Grundangebot) und 50 Prozent an "Gefahrengrundlagen" aufzunehmen.

Gemäss Kommentar S. 64 werden Messstellen, Frühwarndienste usw., welche bisher unter der gleichen Rubrik wie Gefahrengrundlagen gefördert wurden, neu dem Grundangebot zugerechnet. Dies bewirke eine faktische Schlechterstellung bei der Förderung (neu: 35 Prozent statt 50 Prozent). Der strategischen Bedeutung dieser in der Regel sehr effizienten Massnahmen, die zudem oft in nationalem Interesse stehen,

sollte durch gleich hohe Förderung wie bei den Gefahrengrundlagen Rechnung getragen werden. Die IMIS-Aufwendungen der Kantone müssen, wie auch andere Mess- und Überwachungssysteme, den Gefahrengrundlagen zugeordnet werden.

Die "Massnahmen ohne besondere Aufwendungen" sind, wie die Erfahrung bei der Vorbereitung der ersten Programmperiode zeigt, faktisch sehr unbedeutend, da (fast) alle Wasserbauprojekte den Kostenvoranschlag von einer Million Franken überschreiten und daher als Einzelprojekte gemäss Abs. 2 der neuen WaBV zu behandeln sind. Entsprechend marginale Bedeutung komme den Kriterien zur Bemessung der Höhe der Abgeltung in Abs. 1 (Bst. a und b) zu.

Art. 2 Abs. 1 Gemäss Verordnungsentwurf wird der Bundesbeitrag neu mit jedem NW Kanton ausgehandelt. Nach der heutigen Praxis wird der Beitrag nicht ausgehandelt, sondern vom BAFU bei den Gefahrengrundlagen bedarfsorientiert zugeteilt. Die Neuerung erachtet der Vernehmlasser als richtig.

Hingegen werden die Beiträge bei Massnahmen ohne besonderen Aufwand mittels einer gewichteten Gewässerlänge jedem Kanton zugeteilt. Dies führt in Kantonen mit geringem Investitionsbedarf dazu, dass die Beiträge den Bedarf übersteigen können. Demgegenüber ist die Beteiligung in andern Kantonen sehr niedrig. Im Besonderen betrifft dies die Gebirgskantone, in denen nicht nur Massnahmen gegen den Hochwasserabfluss, sondern topografisch bedingt auch Massnahmen gegen Geschiebe und zusätzlich gegen Murgänge realisiert werden müssen. Die letztgenannten Prozesse, welche nur im Gebirge auftre-