Rapporto sui risultati
Consultazione 2008/105: Revisione totale della legge sulla cittadinanza · 49 pagine
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Art. 9: Otto anni di soggiorno in Svizzera quale condizione per la naturalizzazione ordinaria
1. Befürwortende Stellungnahmen • 16 Kantone befürworten die vorgeschlagene Regelung (BE, LU, UR, OW, ZG, FR, SO, BS, BL, AI, SG, AG, VD, NE, GE, JU). • 3 Parteien (SP, CVP, GPS) stimmen der vorgeschlagenen Regelung zu. • 4 Wirtschafts- und Berufsverbände (SAV, SGB, Unia, Travail.Suisse) befürworten die vorgeschlagene Regelung. • 12 weitere Vernehmlassungsteilnehmer (SSV, EKM, KID, SVZ, AVZ, HEKS, UNHCR, SFM, ai, JusPax, SEK, DJS) sind für die vorgeschlagene Regelung.
Unter den Befürwortern wird die Herabsetzung der Aufenthaltsdauer sehr begrüsst: Die bisher geltende 12-jährige Wohnsitzfrist sei zu lange (SP, GPS), endlich werde von den europaweit strengsten Aufenthaltsbedingungen Abstand genommen (GE, EKM, SFM) und Personen, die dank ihren grossen Anstrengungen nach kurzer Zeit einen hohen Integrationsgrad erlangt haben, könnten belohnt werden (FR, BL, NE). Der Kanton BS schlägt vor, ein Mindestalter (z.B. 14 Jahre) für die eigenständige Einbürgerung einzuführen. Gemäss dem SVZ und AVZ ist mit der Herabsetzung der Aufenthaltsdauer auf die Doppelzählung der Aufenthaltsdauer zwischen dem 10. und 20. Altersjahr zu verzichten; mit der Volljährigkeit sei die doppelte Anrechnung generell abzuschaffen (siehe dazu auch die Bemerkungen zu Art. 10).
2. Ablehnende Stellungnahmen • 10 Kantone (ZH, SZ, NW, GL, SH, AR, TG, GR, TI, VS) lehnen die vorgeschlagene Regelung ab. • 3 Parteien (FDP, SVP, EDU) sind gegen die vorgeschlagene Regelung. • 2 Wirtschafts- und Berufsverbände (CP, FER) lehnen die vorgeschlagene Regelung ab. • 7 weitere Vernehmlassungsteilnehmer (SGV, SVBK, SFR, BGK, BGSB, BGB, BGR) sind mit der vorgeschlagenen Regelung nicht einverstanden.
Die Herabsetzung der Aufenthaltsdauer wird abgelehnt, weil nach 8 Jahren weder eine erfolgreiche Integration gewährleistet sei (ZH, NW, SH, TG, SVP, EDU, BGSB, BGB, BGR) noch durch die Herabsetzung die Integration vorangetrieben werde (FDP, SVP). Eine Herabsetzung auf 10 Jahre findet Anklang (NW, TI, VS, FDP, BGSB, BGB, BGR) unter der Voraussetzung, dass gleichzeitig ein Mindestalter (14 Jahre) für die Einbürgerung eingeführt (BGSB, BGB, BGR) oder die Doppelzählung der Aufenthaltsdauer zwischen dem 10. und 20. Altersjahr aufgehoben würde (FDP). Vereinzelt wird die Bestimmung im Widerspruch zu Art. 34 Abs. 4 AuG gesehen (TI, VS, CP, FER). Die Herabsetzung werde zur Folge haben, dass Ausländer systematisch eine Niederlassungsbewilligung nach Art. 34 Abs. 4 AuG anstreben (VS). Um eine vollständige Kohärenz, insbesondere zu Art. 34 AuG herzustellen, solle auf die Regelung einer Aufenthaltsdauer gemäss Art. 9 Bst. b verzichtet und das Erfordernis eines fünfjährigen Besitzes der C-Bewilligung sowie ein Wohnsitzerfordernis eingeführt werden (NW, GR).
Art. 10: Computo della durata del soggiorno (doppio computo tra il 10° e il 20° anno d’età)
1. Befürwortende Stellungnahmen • 15 Kantone befürworten die vorgeschlagene Regelung (ZH, BE, LU, NW, GL, ZG, SO, SG, AG, TG, TI, VS, NE, GE, JU), wobei 2 Kantone (NW, GL) mit Vorbehalt. • 5 Parteien (FDP, CVP, SP, GPS, EDU) stimmen der vorgeschlagenen Regelung zu, wobei 1 Partei (FDP) mit Vorbehalt.
• 6 Wirtschafts- und Berufsverbände (SAV, SGB, Unia, Travail.Suisse, CP, FER) be-