Rapporto sui risultati
Consultazione 2013/104: Legge federale sul Centro per la qualità nell'assicurazione obbligatoria delle cure medico-sanitarie · 248 pagine
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– oder, wie es in der Präambel der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft von 1999 steht, „dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohle der Schwachen“. Dabei muss es bleiben.
QALYs sind ein Kind des angloamerikanischen Kosten-Nutzen-Denkens (Utilitarismus: Je-remy Bentham, James Mill), der heute vor allem von dem Euthanasie-Philosophen und Grün-der der radikalen Tierbefreiungsbewegung, Peter Singer, propagiert wird. „QALYs sagen immer, dass das Leben einer älteren oder behinderten Person weniger Wert hat“. „50% der medizinischen Leistungen könnten eingespart werden“
Auf Seite 1 der Broschüre „Beurteilung medizinischer Verfahren“ steht: „Das Medical Board ist ein von Verwaltung, Leistungserbringern und Industrie unabhängiges Gremium.“ In der Broschüre wird das Medical Board dann aber als „Arbeitsgemeinschaft Ernst Basler+Partner/Institut Dialog Ethik im Auftrag der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich“ bezeichnet. Büro des Medical Board: „c/o Ernst Basler+Partner AG, Zollikerstr. 65, 8702 Zollikon“. Von einem „unabhängigen Gremium“ kann also keine Rede sein.
Unter den Mitgliedern des angeblich unabhängigen Gremiums wird zudem genannt: „Peter Meier-Abt, klinischer Pharmakologe, Universität Basel“. Seit 2011 ist Peter Meier-Abt Präsi-dent der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW). Am Mitt-woch, den 14. Mai 2014, als der Bundesrat den Vorentwurf für ein Bundesgesetz über das Zentrum für Qualität veröffentlichte (!), sagte Peter Meier-Abt, „Es sei bekannt, dass rund 50 Prozent der Behandlungen nicht auf Evidenz basierten, sondern auf der Intuition des behan-delnden Arztes. … Angesichts des Umstandes, dass nur bei jeder zweiten Behandlung die Wirksamkeit erwiesen sei, <ist die Zahl der Behandlungen, die man infrage stellen kann, gross>.“ Kaum verschleiert werden damit 50% aller ärztlichen Leistungen für überflüssig erklärt. Dadurch war der menschenverachtende Zweck des geplanten Qualitätszentrums un-missverständlich erklärt.
Welche und wieviel Behandlung für die Gesundung bzw. für die Linderung von Beschwerden nötig ist, ist keine ökonomische Frage
Angloamerikanische Länder wie England, Kanada, Neuseeland und Australien haben den QALY schon eingeführt. Auch die für ihre mitleidlosen Patiententötungen (auch ohne und gegen ihren „freien Willen“!) berüchtigten Niederlande. In England wurde beispielsweise durch das NHS ein oberer und unterer Schwellenwert festgelegt, welcher bei umgerechnet 40,000 bzw. 60'000 CHF pro QALY liegt.
Die Frage, welche und wieviel Behandlung für die Gesundung bzw. für die Linderung von Beschwerden nötig ist, ist keine ökonomische Frage. Kein „Gesundheits-Ökonom“ hat das Recht, diese grundsätzliche Entscheidung zu beeinflussen. Wie das Beispiel QALY zeigt. Die Wirtschaft hat dem Leben zu dienen. Wie der Arzt.
Die grundsätzliche Entscheidung für das Ausmass und die Art einer Behandlung gehört allein in die Hände von Arzt und Patient. Das Berechnen eines angeblichen „Lebenswerts“ steht niemandem im Staat zu.
Das Nationale Zentrum für Qualität
Man muss jetzt nur noch die drei Bauteile zusammensetzen, dann ist das Nationale Zentrum für Qualität sofort lebensfähig.
Steuerung des Gesundheitswesens Schweiz durch OECD und EU-Kommission
Die Schweizer Gesundheitspolitik folgt mit dem Medical Board einer Agenda, die die OECD gemeinsam mit der WHO in Reformempfehlungen vorgegeben hat.
2004 beauftragte Bundesrat Couchepin die OECD und die WHO, das Schweizer Gesundheitssystem zu beurteilen (Bericht von 2006). Bundesrat Burkhalter erneuerte 2011 diese Bitte (Bericht 17.10.2011) . In ihrer Antwort loben OECD und WHO unser Gesundheitssystem: Im internationalen Vergleich gehöre es zu den Besten. Die Menschen hätten hier eine hohe Lebenserwartung und es herrsche eine hohe Patientenzufriedenheit.
Das haben wir schon vorher gewusst! Wir bezahlen unsere Gesundheit gerne. Hier sind alle Bürger versichert.
In den USA ist die Hälfte der Bevölkerung nicht versichert und 40 Millionen, soviel wie Spanien Bürger hat, sind arm und bekommen kaum oder keine „Lebensqualität“ zugesprochen. Wollen wir das? Ich habe in der U-Bahn von Chicago die furchtbaren Plakate hängen sehen, auf denen man Geld für Organe bot! Ich habe dort die Plakate gesehen,