Rapporto sui risultati

Consultazione 2014/53: Revisione parziale della legge federale sull'assicurazione malattie concernente la gestione del settore ambulatoriale · 167 pagine

Fedlex · Rapporto sui risultati · Pagina 113Fedlex · Rapporto sui risultati

Hinweise, Kritiken, Vorschläge, Anträge Verfasser Observations, critiques, suggestions, propositions Auteurs Osservazioni, critiche, suggerimenti, proposte Autori

Der Bund agiert nur subsidiär, indem er Mindestkriterien zur Beurteilung der Angemes- SGV senheit der Versorgung festlegt. Der SGV begrüsst, dass die angemessene Versorgung

im Gesetz nicht einheitlich geregelt wird, (...)

Aus Sicht des sgv ist es angesichts der föderalistisch geprägten Ausgestaltung unseres SGV/USAM Gesundheitswesens nicht Sache des Bundes, sondern der Kantone, die Kriterien zur

Beurteilung der Angemessenheit der Versorgung zu bestimmen.

Es ist sinnvoll, dass der Bundesrat in einer Verordnung die Mindestkriterien zur Beurtei- SGB lung der Angemessenheit der Versorgung im ambulanten Bereich einheitlich festlegt,

wobei explizit das Ziel der Zugangssicherung der gesamten Bevölkerung zu einer quali-

tativ hochstehenden ambulanten Gesundheitsversorgung zu verankern ist.

Le Comité directeur de la CDS soutient également la fixation uniforme de critères d’éva- CDS/GDK + luation de l’adéquation de la prise en charge dans le domaine ambulatoire pour l’en- GL, AR, FR, semble du territoire suisse. Le Comité directeur de la CDS partage à cet égard l’avis ex- SH, JU, NW, primé dans le rapport explicatif, aux termes duquel il ne peut s’agir que des conditions BE, BL, NE minimales d’une prise en charge « adéquate ». Au-delà de ces conditions minimales, les

cantons doivent pouvoir définir et appliquer d’autres critères. Le Comité directeur estime

en revanche qu’il n’est pas approprié que le Conseil fédéral soit seul compétent pour

décider de ces conditions minimales. L’association des cantons à ce travail est indispen-

sable.

Proposition ad art. 40c al. 1 : « Le Conseil fédéral détermine après audition des cantons

les critères d’évaluation des soins dans le domaine ambulatoire. »

Der Vorstand der GDK unterstützt ebenfalls die gesamtschweizerisch einheitliche Fest-

legung von Kriterien zur Beurteilung der Angemessenheit der Versorgung im ambulan-

ten Bereich. Aus Sicht des Vorstands der GDK kann es sich hier – wie im erläuternden

Bericht auch entsprechend erwähnt – nur um Mindestvoraussetzungen für eine „ange-

messene“ Versorgung handeln. Die Kantone sollen darüber hinaus zusätzliche Bedin-

gungen und Kriterien definieren und zur Anwendung bringen können. Es ist aus Sicht

des Vorstands der GDK jedoch nicht angemessen, dass der Bundesrat diese Mindest-

voraussetzungen in alleiniger Kompetenz erlässt. Die Kantone sind in diese Arbeiten

zwingend mit einzubeziehen.

Antrag zu Artikel 40c Abs. 1: „Der Bundesrat legt nach Anhörung der Kantone die Krite-

rien zur Beurteilung der Versorgung im ambulanten Bereich fest.

Vorschlag FMH FMH

1 … fest. Er konsultiert dafür eine von ihm eingesetzte Kommission. Die Kommission

setzt sich namentlich aus Vertretungen der Versicherten, der Patienten, der Leistungser-

bringer – insbesondere der von den Massnahmen betroffenen Leistungserbringer – und

der Versicherer zusammen.

1bis Zu den Kriterien gehören namentlich:

a) Der angemessene Zugang zur Versorgung für somatisch wie für psychisch

Kranke und für Pflegebedürftige

b) Die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten.

Art. 40c Abs. 1 Kriterien

Höchstzahlen nach ZSR-Nummern haben sich als untauglich erwiesen. Eine Steuerung

im ambulanten Bereich muss primär die Versorgungssicherheit und Versorgungsqualität

der Bevölkerung zum Ziel haben. Dass Mindestkriterien (und nicht mehr Höchstzahlen)

des Bundesrats vorgesehen werden, ist sinnvoll. Der Gesetzestext schweigt sich aller-

dings darüber aus, wie der Bundesrat zu diesen Kriterien kommen soll. Die Kriterien