Rapporto sui risultati

Consultazione 2014/53: Revisione parziale della legge federale sull'assicurazione malattie concernente la gestione del settore ambulatoriale · 167 pagine

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une cohérence optimale entre les mesures prises en matière de formation médicale (nu-

merus clausus, planification des filières postgrade, etc.) et celles que pourraient être

amenés à prendre les cantons pour réguler l’admission.

Al. 1

Bien qu’il paraisse au Conseil d’Etat prioritaire que les cantons puissent réguler l’offre

médicale, il entend soutenir le projet proposé qui offre la possibilité de réguler l’offre am-

bulatoire de tous les prestataires de soins, notamment des organisations de soins à do-

micile. Cette marge de manœuvre pourrait s’avérer nécessaire, notamment dans ce der-

nier secteur qui connaît un accroissement important depuis l’entrée en vigueur des nou-

velles dispositions relatives au financement des soins de longue durée. Afin de garantir

la souplesse d’application voulue par le législateur fédéral, la formulation de cet article

devrait toutefois être précisée pour lever toute ambiguïté en donnant aux cantons la

possibilité de limiter un ou plusieurs fournisseurs de prestations. La disposition pourrait

ainsi être libellée comme suit : « Lorsque l’offre en soins ambulatoires est excédentaire

sur l’ensemble ou sur une partie du territoire d’un canton, celui-ci peut limiter l’admission

à pratiquer à la charge de l’assurance obligatoire des soins (AOS) pour une ou plusieurs

catégories de fournisseurs de prestations… ».

Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass die Kantone im Fall von Überversorgung die Zulas- BDP sung zur Berufsausübung beschränken können. Diese Regelung wird von der BDP un-

terstützt, weil die Gesundheitsversorgung Sache der Kantone darstellt und die Steue-

rung mit Augenmass erfolgt. Die BDP bemängelt jedoch, dass der Gesetzesentwurf

nicht die nötige Transparenz über die Leistungen

im ambulanten Bereich schafft. Es fehlt ein schweizweiter Überblick über die tatsächlich

ausgeführten ambulanten Leistungen, weil nur die Anzahl ausgestellten Berufsaus-

übungsbewilligungen statt die in Wirklichkeit eröffneten Praxen erfasst werden.

Pathologisch versucht der Staat die Probleme der Überversorgung, ausgelöst durch die SVP bereits stark vorangeschrittene Verstaatlichung und Reglementierung im Gesundheits-

wesen, mit neuen interventionistischen Massnahmen zu überdecken. Der Systemman-

gel im KVG wird damit nur verstärkt. Unserer Ansicht nach sollten in der Gesundheitspo-

litik stattdessen wieder wirtschaftlich orientierte und deregulierende Entscheide gefällt

werden. Denn Wettbewerb würde Anreize für qualitativ gute Produkte setzen, Angebot

und Nachfrage ins Gleichgewicht bringen und somit auch die Kosten dämpfen. Daher

muss dem Überangebot mit nachfragebestimmten Elementen begegnet werden. Um

dies zu erreichen, braucht es generell mehr Wahl- und Vertragsfreiheit.

Bei Über- oder Unterversorgung können die Kantone verschiedene Massnahmen ergrei- SGV fen. Die neuen Bestimmungen geben ihnen beispielsweise die Möglichkeit, die Zulas-

sung neuer Leistungserbringer bei einer Überversorgung zu beschränken. (...) Den Kan-

tonen kommt damit entsprechend der Kompetenzverteilung im Bereich der medizini-

schen Grundversorgung eine zentrale Rolle zu.

Wie wir einleitend festgehalten haben, lehnen wir Zulassungsbeschränkungen grund- SGV/USAM sätzlich ab. Dem Entwurf zu Art. 40a möchten wir immerhin zugute halten, dass man es

den Kantonen überlässt, eigenständig zu entscheiden, ob sie Zulassungsbeschränkun-

gen verhängen oder ob sie auf planwirtschaftliche Eingriffe verzichten wollen.

Klar zu weit geht für uns der Geltungsbereich gemäss Absatz 1, der selbst Abgabestel-

len für Mittel und Gegenstände mit einschliessen würde. Wir treten auch dafür ein, dass

den Kantonen die Möglichkeit eröffnet wird, medizinische Leistungen für Privatpatienten

nicht mit zu berücksichtigen.