Rapporto sui risultati

Consultazione 2022/2: Legge federale sull’infrastruttura di dati sulla mobilità · 284 pagine

Fedlex · Rapporto sui risultati · Pagina 261Fedlex · Rapporto sui risultati

Riferimento: BAV-011-11/15/2/1/3/1

Der Ansatz der zentralen Koordination mit dezentraler Datenhoheit wird von 73% der Teilnehmenden der Vernehmlassung mit Blick auf eine nachhaltige Harmonisierung von Verkehrsnetzdaten als zielführend erachtet. Nur 2% der Teilnehmenden lehnen diesen Ansatz ab und erachten die Lösung als zu kompliziert. 25% der Teilnehmenden haben sich nicht zur Frage geäussert.

34% der Vernehmlassungsteilnehmenden erachten die Möglichkeiten des Austausches und der Verknüpfung von Mobilitätsdaten als ausreichenden Nutzen, um sich an Verkehrsnetz CH anzuschliessen. Anreiz für die Teilnahme wird insbesondere dann gesehen, wenn die Daten langfristig bereitstehen, vollständig, aktuell und von hoher Qualität sind und auch mit weiteren Netzdaten verknüpft werden können. 28% der Teilnehmenden der Vernehmlassung sehen diese Anreize für nicht ausreichend für einen Anschluss an Verkehrsnetz CH. 38% der Teilnehmenden haben sich nicht zur Frage geäussert. Einige Kantone sowie Private fordern monetäre Anreize oder sogar Verpflichtungen für einen Anschluss an Verkehrsnetz CH. Neue Verpflichtungen sind weiterhin nicht vorgesehen, die Möglichkeiten für monetäre Anreize werden aktuell geprüft.

3.3 Kerndatenpflicht NADIM (Folien 53-56)

Text besteht

- aus Auszügen zum Kommentar zum Foliensatz Akteurgespräch vom 22.11.22 Fokus Mobilitätsbranche sowie

- aus Ergänzungen im Nachgang zu den Diskussionen vom 22.11.22 vgl. umrahmte Texte.

Übergeordnete Zielsetzung

Das Ziel der MODI im Allgemeinen und der NADIM im Speziellen ist, dass möglichst viele Akteure auf technischer Ebene einfach miteinander zusammenarbeiten und so in einem neutralen und stabilen Umfeld ihre Mobilitätslösungen entwickeln können. Um eine möglichst grosse Wirkung zu erzielen, gilt es gemeinsam mit den Akteuren eine möglichst grosse Menge an qualitativ hochstehenden Mobilitätsdaten bereitzustellen und zu nutzen.

Dies wird erreicht werden, wenn viele grosse und auch kleine Akteure die NADIM nutzen und ihre Daten über die NADIM zugänglich machen. Nur so kann sich ein Datenökosystem und damit eine Angebotsvielfalt der Mobilität entwickeln, die bis in die Kapillaren des Verkehrssystems vordringen.

Je mehr qualitativ hochstehende Daten zugänglich sind, desto besser ist der Nährboden für Innovationen.

Die Frage ist, wie dieses Ziel am besten erreicht werden kann.

Datenumfang und Nutzungsprinzipien MODI/NADIM gemäss Vernehmlassung

Die Vernehmlassungsvorlage sieht vor, dass sich Akteure freiwillig an die NADIM anschliessen können. Falls Sie sich als Datenlieferanten zu einer Teilnahme entschliessen, müssen sie ein gewisses Set an Daten (Kerndatenset) als Open Data zur Verfügung stellen. Darüber hinaus gehende Daten (weitere Daten) sollen die Akteure ebenfalls über die NADIM bereitstellen können, den Zugriff darauf können Sie jedoch bei Bedarf beschränken.

Bei den Kerndaten (open Data) geht es um Informationsdaten im Sinne von Sachdaten. Dies sind Geodaten, Betriebsdaten und Tarifdaten zu den Mobilitätsangeboten.

Demgegenüber sollen alle weiteren Daten mit vertieftem Geschäfts- und/oder Personenbezug nicht offen und nur unter Einhaltung von gesetzlich oder geschäftlich bedingten Restriktionen (restricted Data) zugänglich werden, u.a. um den Anforderungen des Datenschutzes zu genügen

Die Kompetenz zur Festlegung des Kerndatensatzes liegt beim Bundesrat und der Betreiberin. Die Grundlagenarbeit erfolgt durch die Betreiberin der NADIM unter engem Einbezug und Berücksichtigung der Interessen der Akteure. Der Bundesrat legt die Kerndaten nach erneuter Konsultation der betroffenen Akteure im Rahmen einer Verordnung fest.

261/284 BAV-D-318B3401/238