Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2001/7: Nationalbankgesetz (NBG) · 145 Seiten
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Revision des Nationalbankgesetzes Vernehmlassungsergebnisse
4. Kapitel: Aktienrechtliche Bestimmungen
Tabelle 23: Art.22 Aktienkapital, Form der Aktien
V-Nr. Abkürzung Anträge
1.26 JU Nous sommes d’avis que la restructuration préconisée du capital ne devrait avoir au-
cune incidence négative directe sur les détenteurs actuels d’actions.
5.12 CP Le capital social de la BNS passe de 50 millions de francs à 25 millions, la valeur nomi-
nale des actions nominatives diminuant quant à elle de 500 francs à 250 francs. Le nombre d’actions reste donc identique. Il est évident que le capital actions de la BNS est purement symbolique et ne sert qu’à consacrer son statut de société anonyme.
6.04 F. Moser Statt das Grundkapital zu ermässigen, ist das Grundkapital durch die Reserven der
SNB voll einzuzahlen. Dies wäre eine Anerkennung der Treue aller Aktionäre (Jubiläumsjahr 2003).
6.05 H. Schmid Die vorgeschlagene Herabsetzung des Nominalwerts der SNB-Aktien von Fr. 500 auf Fr.
250 stellt für die Privataktionäre eine Verschlechterung dar, nicht aber für die Aktionäre der öffentlichen Hand, die vom Bilanzgewinn bereits 1.508 Mrd. Fr. erhalten. Eine Ab-
schaffung des non-versés mit gleichzeitiger Beibehaltung des Nominalwertes von Fr. 500 käme den Privataktionären entgegen.
Tabelle 24: Art. 23 Aktienbuch, Übertragungsbeschränkungen
V-Nr. Abkürzung Anträge
1.22 VD La teneur de l’art. 23 du projet ne limite plus l'actionnariat aux citoyens, aux collectivités
ou aux sociétés suisses. Selon les nouvelles dispositions, des citoyens, collectivités ou établissements étrangers peuvent être reconnus comme actionnaires, pour autant que le nombre d’actions acquises ne dépasse pas 100. Sur le principe, le Conseil d’Etat préfère le maintien du principe d'un actionnariat suisse, les organismes étrangers ayant d'autres canaux pour interpeller la Banque nationale que l'Assemblée générale. Il serait souhaitable de prévoir l’inscription de ce principe dans la nouvelle loi également.
4.04 SBV Art. 23 Abs. 2 schränkt die Eintragung eines Aktionärs auf höchstens 100 Aktien ein; die-
se Beschränkung gilt nicht für Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts. Die Kantonalbanken hielten Ende 2000 zusammen knapp 15‘000 Aktien der SNB. Da Kantonalbanken sowohl als Anstalt wie auch als Aktiengesellschaft konstituiert sein können, sollte Art. 23 Abs. 2 ergänzt werden: „Diese Beschränkung gilt nicht für schweizerische Körperschaften, Anstalten des öffentlichen Rechts sowie Kantonalbanken im Sinne
von Art. 3a BankG.“
5.08 RBA Unterstützung Position SBV
5.09 VSKB Gemäss Art. 23 Abs. 2 ist künftig die Eintragung einer Aktionärin oder eines Aktionärs
auf höchstens 100 Aktien beschränkt, wobei diese Beschränkung nicht gilt „für schweizerische Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts“. Damit ergibt sich bezüglich der Behandlung von Kantonalbanken eine Unterscheidung zwischen den als öffent-
lich-rechtliche Anstalt konzipierten Instituten und den Kantonalbanken, welche die
Rechtform der Aktiengesellschaft haben. Wir verstehen den Sinn dieser Einschränkung gegenüber der bisherigen Eintragungsregelung und einer Unterscheidung zwischen Kantonalbanken abhängig von ihrer Rechtform nicht, und bitten Sie deshalb um eine Formulierung von Art. 23 Abs. 2, die alle Kantonalbanken gleich behandelt. Denkbar wäre beispielsweise, die betreffende Beschränkung für (alle) Kantonalbanken gemäss Bankengesetz aufzuheben.