Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2002/17: Vereinheitlichung des Zivilprozessrechts (Schaffung einer gesamtschweizerischen Zivilprozessordnung) · 956 Seiten
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pas en revanche déterminer si le droit cantonal matériel connaît véritablement une prescription. On voit à quelles situations inutilement compliquées cette dissociation peut aboutir.
Les inconvénients du système de l’AP sont suffisamment graves et décisifs, au regard des lignes qui précèdent, pour qu’il se justifie de renoncer à l’option prise par la commission d’experts d’appliquer la procédure civile suisse aux matières du droit privé cantonal. Cela s’impose d’autant plus que, très souvent, la nature publique ou privée de la règle cantonale applicable est très difficile à définir, et par là, du même coup, le champ d’application du droit fédéral selon l’AP (p. ex. pour les corporations de droit cantonal privé ou public, ou encore pour les règles de voisinage des constructions privées ou publiques).
Cela n’implique pas pour les cantons l’obligation de maintenir un code de procédure civile pour leurs seules affaires de droit privé cantonales. Faute de dispositions cantonales de procédure spécifiques, les règles du futur droit fédéral s’appliqueront presque naturellement à titre de droit cantonal complémentaire.
Uni NE: Au premier alinéa, la précision "relevant du droit fédéral et des droits canto-
naux" est inexacte. La loi fédérale règlera également la procédure dans les affaires civiles qui relèveraient partiellement de traités internationaux.
Art. 2
Kantone / Cantons / Cantoni
BE: Im Allgemeinen zum 1. Kapitel, sachliche und funktionelle Zuständigkeit, Art. 2-
6 VE, ist folgendes zu bemerken: In Bezug auf die funktionelle Zuständigkeit ist in Art. 2 – 6 VE lediglich der Instanzenzug klar geregelt (Art. 3 VE). Dem Begleitbericht ist nicht zu entnehmen, ob die Abgrenzung der Zuständigkeit der Instruktionsrichterin/des Instruktionsrichters von derjenigen des Gesamtgerichts Sache der Kantone ist oder nicht. Wenn die Kantone die funktionelle Zuständigkeit regeln können, so ist dies im Gesetz ausdrücklich festzuhalten, allenfalls mit einer Einschränkung für bestehende Vorschriften dieses Gesetzes (z.B. betreffend den Instanzenzug, Art. 3 VE, oder den Instruktionsauftrag an ein Gerichtsmitglied, Art. 114 VE). Sollte der VE dagegen so zu verstehen sein, dass immer dort, wo das Gesetz "das Gericht" erwähnt, das Gesamtgericht gemeint ist, dann dürften die Auswirkungen für den Kanton Bern z.B. in den Bereichen unentgeltliche Prozessführung, Kostensicherheit und vorsorgliche Massnahmen erheblich sein. Sämtliche Kollegialgerichte sähen sich mit einem deutlich höheren Arbeitsaufwand konfrontiert.
Nachdem die funktionelle Zuständigkeit – wie die sachliche – stark mit der Gerichtsorganisation zusammen hängt, wird eine ergänzende Bestimmung vorgeschlagen, die folgenden Inhalt haben könnte:
1 Das kantonale Recht bestimmt die funktionelle Zuständigkeit der Gerichte und Gerichtsmitglieder.
2 Vorbehalten bleiben die Bestimmungen dieses Gesetzes.
GL: Wir begrüssen, dass das Zivilprozessrecht umfassend geregelt werden soll, die
Organisation der Gerichte und damit die sachliche Zuständigkeit dagegen Sache der Kantone bleibt.
TI: Cpv. 1: Vista l’influenza dell’unificazione della procedura civile sulla organizza-
zione giudiziaria, sarebbe opportuno modificare la legge organica giudiziaria