Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2002/17: Vereinheitlichung des Zivilprozessrechts (Schaffung einer gesamtschweizerischen Zivilprozessordnung) · 956 Seiten

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Abs. 2 der Luzerner ZPO - eine entsprechende Bestimmung aufgenommen werden. Diese könnte wie folgt lauten:

Die unterlegene Partei wird auf Antrag der gesuchstellenden Partei verpflichtet, dieser die ausserprozessualen Kosten von Vollstreckungsmassnahmen zu vergüten.

FSA: La procédure d'exequatur, telle que prévue à ce chapitre ne paraît pas appropriée pour les décisions rendue en application de la Convention de La Haye sur les aspects civils de l'enlèvement international d'enfants.

La FSA propose donc que l'exécution de ces décision soient soumises à la procédure sommaire (articles 285 et ss AP), et qui permet également de prendre des mesures d'exécution dans la décision elle-même. Une disposition dans ce sens pourrait prendre place avant l'article 255 AP.

Un droit de recours devrait également être spécialement introduit. La disposition de l'article de 330 AP est contraire à la Convention précitée, qui institue des moyens plus larges. En outre, il faut garder à l'esprit que la procédure en vue du retour d'un enfant ne présuppose pas l'existence d'une décision étrangère exécutoire.

Article 325 Champ d’application

La formulation de l’art. 325 al. 3 AP n’est pas satisfaisante car l’exécution des décisions étrangères condamnant au paiement d’une somme d’argent est régie par la LP et non pas par les lois de procédure civiles (Staehelin Daniel, in Staehelin/Bauer/Staehelin (édit.), Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Bâle Genève Munich 1998, rem. 59 ad art. 80). Il convient donc de modifier cette disposition:

al. 1 et 2 [inchangés]

al. 3 Die Anerkennung, Vollstreckbarerklärung und Vollstreckung ausländischer Entscheide, die weder Geldforderungen noch Sicherheitsleistungen in Geld betreffen, richten sich nach diesem Titel, soweit weder ein Staatsvertrag noch die Artikel 25-32 des Bundesgesetzes vom 18. Dezember 1987 über das Internationale Privatrecht etwas anderes bestimmen.

al. 4 Ein ausländischer Entscheid über Geldforderungen oder Sicherheitsleistungen in Geld kann nach den Bestimmungen dieses Titels für vollstreckbar erklärt werden. Über die Vollstreckbarerklärung kann auch im Rechtsöffnungsverfahren gemäss Art. 80 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs entschieden werden.

OGZH: Die hier geregelte Vollstreckung anderer als Geldleistungen bildet das Pendant zu den Regeln des SchKG. Dort ist das System Zahlungsbefehl / Rechtsvorschlag / Vollstreckung geläufig und bewährt. Der provisorische Befehl (vgl. dazu unsere Bemerkungen bei VE Art. 267/267a) kann die Funktion des Zahlungsbefehls übernehmen - wogegen umso weniger Bedenken bestehen, als hier ja anders als beim Zahlungsbefehl ein vollstreckbarer Titel (in der Regel ein gerichtliches Urteil) die Basis bildet.

Vorschlag:

Art. 329a Provisorische Befehle und Verbote

1Das Gericht kann dem Begehren ohne Anhörung der beklagten Partei entsprechen.