Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2002/17: Vereinheitlichung des Zivilprozessrechts (Schaffung einer gesamtschweizerischen Zivilprozessordnung) · 956 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 838Fedlex · Ergebnisbericht

Parteien / Partis politiques / Partiti politici

Grüne Partei: Gleich wie oben zu Art. 230 und 231 ausgeführt, empfehlen wir auch

hier die einheitliche Verwendung der Begriffe "Eröffnung" und "Zustellung" im deutschsprachigen Text.

Organisationen / Organisations / Organizzazioni

AVZH: Die Frist zur Einreichung der Beschwerde in Art. 380 ist auf 30 Tage zu

erhöhen. Ein Schiedsverfahren kann in einer anderen Sprache als derjenigen des Sitzkantons geführt werden. Dies kann zu erheblichen Übersetzungserfordernissen führen, wodurch die 20 Tage für eine Beschwerde an die kantonale Instanz in der Regel zu kurz erscheinen.

Eine Verlängerung wäre aber auch dann erforderlich, wenn als einzige Beschwerdeinstanz das Bundesgericht eingeführt würde (vgl. Bemerkung zu Art. 384): 20 Tage sind für die Beurteilung des Inhaltes eines Urteils und das Einholen der Instruktionen seitens der Klientin zu kurz.

OAFRI: Il n'y a aucune raison de réduire le délai de recours de 30 à 20 jours. D'une

manière générale, les délais devraient être uniformisés et fixés à 30 jours, sauf nécessité absolue.

santésuisse: Die Frist ist zu verlängern.

Art. 381

Kantone / Cantons / Cantoni

BE: Es fällt auf, dass der Verweis in Art. 381 VE nur einige wenige Bestimmungen

des Beschwerdeverfahrens erfasst. So fehlt z.B. der Verweis auf die Kostenbestimmungen gemäss Art. 286 - 289 VE. Es wäre wünschenswert, zumindest in der künftigen Botschaft zu präzisieren, dass im Übrigen diese allgemeinen Bestimmungen über die Rechtsmittel anwendbar seien.

Art. 382

Art. 383

Kantone / Cantons / Cantoni

TI: cpv. 2: Il sistema proposto dal Progetto differisce rispetto a quello della LDIP,

nel senso che prevede che il TA decide nuovamente, ma conformandosi ai considerandi del giudizio (statale) di rinvio.

Questa soluzione non appare conforme al sistema che vuole che la giurisdizione arbitrale sia indipendente da quella statale, ciò che deve naturalmente valere anche per le decisioni da adottare.

Dal punto di vista della procedura arbitrale questa soluzione significa poi che il mandato degli arbitri implichi che siano ancora a disposizione per redigere una seconda decisione, che faccia seguito all'intervenuto annullamento in sede di ricorso del lodo originario. Quid se non fossero invece più disponibili?