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Vernehmlassung 2005/43: Weiterentwicklung der Agrarpolitik (Agrarpolitik 2011) · 370 Seiten
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Zwischenbilanz der Reform
Tabelle 21 Entwicklung der Bodennutzung zwischen 1979/85 und 1992/97
Anteil an der Ge- Veränderung 1979/85 bis 1992/97 samtfläche
1992/97
% ha m2/s %
Landwirtschaftlich genutzte Flächen 36,9 -48 174 -1,27 -3,1 Landwirtschaftliche Nutzflächen 23,9 -30 314 -0,80 -3,0 Alpwirtschaftsflächen 13,0 -17 860 -0,47 -3,2 Siedlungsflächen 6,8 +32 686 +0,86 +13,3 Bestockte Flächen 30,8 +16 896 +0,45 +1,4 Unproduktive Flächen 25,5 -1545 -0,04 -0,1
Quelle: Arealstatistik BFS
Seit den sechziger Jahren wurden in der Agrarpolitik Massnahmen ergriffen, um das Aufkommen von Wald auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche einzudämmen (Direktzahlungen im Berggebiet). Die Entwicklung zeigt, dass die ergriffenen Massnahmen wirksam sind. Auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche hat sich die Waldfläche nur mehr leicht ausgedehnt. Auf gewissen Alpwirtschaftsflächen in ungünstigen Lagen reichen die ökonomischen Anreize dagegen nicht aus, um die flächendeckende Bewirtschaftung zu erhalten.
Abbildung 21 zeigt, dass sich die landwirtschaftlich genutzten Flächen in verschiedenen Regionen unterschiedlich entwickelt haben. Ihr Rückgang fällt im Jura und an der Alpennordflanke geringer aus als in den westlichen Zentralalpen und auf der Alpensüdflanke. Die Abnahme im Mitteland entspricht zirka dem schweizweiten Durchschnitt, wobei hier die Abnahme im Gegensatz zu allen anderen Regionen fast ausschliesslich auf die Ausdehnung der Siedlungsflächen zurückzuführen ist.