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Vernehmlassung 2005/43: Weiterentwicklung der Agrarpolitik (Agrarpolitik 2011) · 370 Seiten

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Allgemeiner Teil

Abbildung 21 Entwicklung der landwirtschaftlich genutzten Fläche 1979/85 bis 1992/97 nach biogeografischen Regionen

Quelle: Arealstatistik BFS

Die Qualität der Landschaft verändert sich nur langsam. Veränderung werden deshalb kaum unmittelbar wahrgenommen. Erhebungen zur Landschaftsqualität fehlen weitgehend. Das Nationale Forschungsprojekt NFP 48 "Landschaften und Lebensräume der Alpen" soll diese Lücke schliessen und konkrete Empfehlungen für die nachhaltige Entwicklung der Landschaft ermöglichen. Die Synthesearbeiten zu den Forschungsprojekten sind im Gange und werden im Jahr 2006 veröffentlicht.

Fazit

Die Landwirtschaft bewirtschaftet die geeigneten Flächen praktisch flächendeckend. Das heute noch feststellbare Vorrücken des Waldes gefährdet die Kulturlandschaft nicht. Diese wird in erster Linie durch ausserlandwirtschaftliche Einflüsse beeinträchtigt. Über qualitative Aspekte werden erst die Ergebnisse des NFP 48 Auskunft geben.

1.2.2.3 Dezentrale Besiedlung

Zwischen 1990 und 2000 hat die Schweizer Bevölkerung um 450 000 auf 7,3 Millionen Einwohner zugenommen. In dieser Zeitspanne erfasste die Urbanisierung das ganze Mittelland. Manche Agglomerationen haben sich nicht nur vergrössert sondern sind auch mit anderen zusammengewachsen (Metropolisierung). Neben den Grossagglomerationen Genf, Lausanne und Zürich finden sich überdurchschnittliche Bevölkerungszunahmen im Rhonetal, in der Innerschweiz (besonders in Nidwalden, Schwyz und im Amt Sursee), im Raum Freiburg und im Tessin. Die Gemeinden mit