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Vernehmlassung 2007/75: Nationales Programm Ernährung und Bewegung 2008-2012 (NPEB 2008-2012) · 69 Seiten
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Im Bewegungsbereich scheinen Kampagnen und Events auf Wissen und Einstellungen und auf das soziale Umfeld einwirken zu können. Damit sie darüber hinaus bis zu einer nachhaltigen Verhaltensänderung wirksam werden, müssen sie in der Regel mit konkreten und längerfristigen anderen Massnahmen gekoppelt sein. Spezifische Kampagnenziele sind für einzelne Zielgruppen zu definieren. Ein gutes Beispiel für einen Bewegungs-Event sind die Slow-Ups (www.slowup.ch).
Besonders an grossen und nachhaltig angelegten Massnahmen sind oftmals mehrere Partner in verschiedenen Rollen beteiligt. Bei Jugend+Sport beispielsweise erfolgt die Vorbereitung in Form der Aufbereitung der sportartspezifischen Inhalte durch den Bund gemeinsam mit den Verbänden. Die Leiterausbildung erfolgt auf den verschiedenen Stufen durch den Bund beziehungsweise den Kantonen sowie durch die Verbände. Die Durchführung der eigentlichen Kursangebote übernehmen in erster Linie die Vereine, finanziell unterstützt durch den Bund.
Bei allen Massnahmen der Bewegungs- und Sportförderung sind die Anliegen der Unfallprävention mit einzubeziehen. Damit können nicht nur die entsprechenden Risiken vermindert, sondern auch die Effizienz der Massnahmen selber verbessert werden, da das wahrgenommene Risiko ein Einflussfaktor des Bewegungsverhaltens ist.
3. Schwerpunkte in verschiedenen Lebensphasen
Ein Dokument zur detaillierten Betrachtung der einzelnen Lebensphasen und zur entsprechenden Bedeutung einzelner Massnahmen ist beim Bundesamt für Sport in Bearbeitung. Zusammengefasst sehen die Schwerpunkte bezüglich Bewegungs- und Sportverhalten wie folgt aus:
Kleinkinder Die Bezugspersonen bieten ein möglichst uneingeschränktes (0 – 5 Jahre): Bewegungs- und Spielumfeld. Täglicher Sport und tägliche Bewegung gehören zum Kinderalltag Kinder wie das Zähneputzen. (5 – 12 Jahre): Breitgefächerte Angebote erfassen alle Kinder. Ausbildungsstätten unterstützen aktiv das Sport- und Bewegungs- Jugendliche verhalten. (12 – 18 Jahre): Freizeit- und Mobilitätsverhalten aus eigener Kraft werden gefördert. Junge Erwach- Vielfältige Sport- und Bewegungsmöglichkeiten motivieren dazu, sene die Leistungsfähigkeit zu steigern oder zu erhalten, um damit (18 – 30 Jahre): persönliche Ziele zu erreichen. Die Angebote und Möglichkeiten sind auf das Lifetime-Verhalten Erwachsene ausgerichtet und zielen auf Gesundheit und Ausgleich. im Erwerbsalter: Die Nachhaltigkeit steht dabei im Vordergrund. Erwachsene Regelmässige Bewegung und Sport erhalten Handlungsfähigkeit nach dem Erim Alltag, Wohlbefinden, Autonomie und fördern soziale Kontakte. werbsalter: Tab. 2: Förderung des Bewegungs- und Sportverhaltens in verschiedenen Lebensphasen (Martin et al., 2007)
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