Bericht (deutsch und französisch)

Vernehmlassung 2007/88: Krankenversicherungsverordnung (KVV). Verordnung über die Kostenerrnittlung und die Leistungserfassung durch Spitäler und Pflegeheime in der Krankenversicherung (VKL). Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) · 178 Seiten

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sen Segmenten ist es heute vielen Spitälern möglich, Überdeckungen zu erzielen. In denjenigen Kantonen, die mit staatlichen Betriebs- und Investitionsbeiträgen den Erfolg der Spitäler im ambulanten Bereich und im Zusatzversicherungsgeschäft überhaupt erst möglich machen, müssen die Gewinne von den Investoren (Staat und Gemeinden) auch wieder über Be-teiligungen am Ergebnis abgeschöpft werden können. Diese Möglichkeit muss auch in Zukunft erhalten bleiben. Entsprechend sind die Kantone über die KVV explizit zu ermächtigen, bei der Finanzierung der Spitäler weitere, im kantonalen Recht verankerte Kriterien zu berücksichtigen wie insbesondere eine Beteiligung am Erfolg der Aktivitäten im ambulanten Bereich und im Bereich der Zusatzleistungen. Der Kanton schlägt folgenden zusätzlichen Artikel in der KVV vor:

neu Art. 59g KVV

„Die Kantone können die Ausrichtung des kantonalen Anteils an der stationären Vergütung an die Spitäler im Sinne von Art. 49a Absatz 1 und 3 des Gesetzes über die gegenüber den Versicherern geltenden Regeln hinaus an weitere Auflagen und Bedingungen knüpfen, insbesondere an die Beteiligung der öffentlichen Hand an den Aktivitä-ten der Spitäler im ambulanten und im Bereich der Zusatzleistungen. Die Auflagen und Bedingungen sind im kantonalen Recht zu verankern.

L'article 59c est également à compléter, de façon à préciser que les compa- VS raisons doivent porter sur des établissements de référence comparables, au regard des différences cantonales de prix et de salaires, ainsi que des charges particulières comme l'enseignement non universitaire, les dépenses pour la formation continue et l'assurance qualité (voir proposition de la CDS).

L'article 77 de l'OAMal relatif à la qualité nécessite également des modifications au vu de l'importance que prendront les comparaisons sur la qualité. Le canton soutient la proposition formulée par la CDS qui introduit la question de la mesure de la qualité par les fournisseurs de prestations et les assureurs, en collaboration avec la Confédération et les cantons, qui, en cas de non entente, décident des mesures à prendre.

En ce qui concerne l'intégration des coûts d'investissement dans les forfaits, la VD diversité des pratiques actuelles en matière de comptabilisation conduit à soutenir la proposition de la CDS d'une période transitoire durant laquelle cette intégration s'effectuerait sur la base de coûts normatifs calcules à partir

d'hôpitaux de référence. Cette période transitoire doit permettre de mettre en œuvre de manière uniforme dans tous les hôpitaux suisses les mêmes

principes de comptabilité des immobilisations, fondées sur les

recommandations émises fin 2007 par H+ Les Hôpitaux de Suisse.

Der Tarifvertrag, den der Bundesrat zu genehmigen hat, besteht aus der Tarif- ZG struktur und den Anwendungsmöglichkeiten des Tarifs - sprich Rahmenvertrag. Alle diese Aspekte gehören zum Tarifvertrag. Der Tarifvertrag lässt sich von der Tarifstruktur begrifflich nicht trennen, denn es handelt sich sowohl bei der Tarifstruktur als auch bei den Anwendungsmodalitäten um Aspekte des Tarifvertrages. Im DRG-System werden die Kantonsregierungen die Baserate genehmigen oder nötigenfalls festlegen. Auch die Baserate ist bloss ein Aspekt des Tarifvertrages. Vor diesem Hintergrund ist die Begrifflichkeit des Entwurfs durchaus korrekt und auch nachvollziehbar.

77 KVV Qualitätssicherung: GDK Die Gesetzesänderung zu Art. 39 Abs. 3ter und Art. 49 Abs. 8 KVG lassen eine Änderung von Art. 77 KVV als notwendig erscheinen. Insbesondere sind die Zuständigkeiten anzupassen. Damit wird auch dem Bericht der Parlamentarischen Verwaltungskontrolle (PVK) der Geschäftsprüfungskommission des Ständerates entsprochen, welche dem Bund ebenfalls eine grössere Verantwortung in der Qualitätssicherung zuweist. Die GDK unterbreitet Ihnen nachfolgenden Regelungsvorschlag unter dem expliziten Hinweis, dass es sich dabei um die einheitlich und minimal anwendbaren Qualitätsanforderungen geht. Indes soll es den Kantonen unbenommen sein, über den Mindeststandard hin-