Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2008/10: Bundesbeschluss über das Programm zur Beseitigung von Engpässen im Nationalstrassennetz und über die Freigabe der Mittel · 69 Seiten

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ZH Äussere Nordumfahrung Zürich III 5’300

ZH Glatttalautobahn **) III2600

ZH Südostumfahrung Winterthur **) III

ZH Stadttunnel Zürich III 2'550

SG Spange St. Gallen ***) III

Total 5'400

Tabelle 4: Netzergänzungen

*) Ergebnis der Studie des Kantons abwarten.

**) Projekt wird im Rahmen einer ZMB Glatttal - Winterthur Ost geprüft.

***) Wird im Rahmen der Projektstudie St. Gallen Kreuzbleiche - Neudorf in die Beur-

teilung einbezogen.

Im Raum Glattal besteht dringender Handlungsbedarf. Der betroffene Nationalstrassenabschnitt ist geprägt von vielen Kunstbauten, einer hohen Dichte an Anschlüssen und Verflechtungen sowie einer sehr hohen Verkehrsbelastung. Der Ausbau der bestehenden Nationalstrasse vermag die erforderliche Kapazitätserweiterung trotz überdurchschnittlich hohen Kosten nicht in ausreichendem Masse sicherzustellen. Zur nachhaltigen Entlastung des betroffenen Nationalstrassenabschnittes braucht es zwingend ein neues Netzelement. Als mögliche Lösungen stehen verschiedene Varianten wie die Glattalautobahn oder eine neue Verbindung zwischen Kloten und Winterthur zur Diskussion. Die definitive Linienführung ist im Rahmen weiterer Studien festzulegen (vgl. Anhang A2-5).

Bei Morges sind die räumlichen Verhältnisse derart eng, dass ein normenkonformer Ausbau der bestehenden Nationalstrasse kaum in Frage kommen kann. Nachhaltig und städtebaulich verträglich können die bestehenden und zusätzlich zu erwartenden Kapazitätsprobleme im Raum Lausanne deshalb aus heutiger Sicht einzig mit einer grossräumigen Umfahrung von Morges beseitigt werden. Die ideale Lösung für eine solche Umfahrung ist im Rahmen der weiteren Arbeiten zu vertiefen. Denkbar ist eine weiträumige Umfahrung zwischen Morges West und Villars-Ste-Croix (vgl. Anhang A2-2).