Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2008/10: Bundesbeschluss über das Programm zur Beseitigung von Engpässen im Nationalstrassennetz und über die Freigabe der Mittel · 69 Seiten

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1.4.4 Auswirkungen des Programms Engpassbeseitigung

1.4.4.1 Verkehrliche Wirkungen: Situation wird klar verbessert

Mit der Umsetzung des Programms Engpassbeseitigung können deutliche Verbesserungen erzielt werden (Abbildung 3). Positiv wirkt sich das Programm insbesondere auf die besonders kritischen Nationalstrassenabschnitte der Problemstufe III aus. Diese werden mit den vorgeschlagenen Massnahmen von 81 auf 44 Kilometer deutlich reduziert werden. Engpässe der Problemstufe II können im Umfang von 44 Kilometern beseitigt werden. Am stärksten von den Verbesserungen profitieren die Agglomerationen Basel, Bern, Lausanne, Winterthur und Zürich sowie die A1 bzw. A2 zwischen den Verzweigungen Luterbach und Wiggertal.

Abbildung 3: Reduktion der Engpasslängen infolge Programm Engpassbeseitigung

Die Abbildung verdeutlicht aber auch, dass trotz eines Investitionsvolumens von 5,5 Milliarden ein grösserer Teil der Engpässe bestehen bleibt. Die gewichtigsten sind die Engpässe der Problemstufe III im Raum Morges, zwischen Aarau und dem Limmattaler Kreuz sowie im Raum St. Gallen. Für die Beseitigung der Engpässe der Problemstufe III in den Räumen Glattal und Morges braucht es die Realisierung der beiden vorgeschlagenen Netzergänzungen mit einem zusätzlichen Investitionsvolumen von rund 5,4 Milliarden. Diesbezüglich besonders kritisch ist die Netzergänzung im Raum Glattal. Ohne ihre Realisierung wird die Überlastung der A1 im Glattal durch die vorgeschlagene Realisierung der Nordumfahrung Zürich sowie des Ausbaus der Umfahrung Winterthur und der Strecke Winterthur – Andelfingen zusätzlich ansteigen.

Engpässe der Problemstufe II verbleiben im Zentrum von Schaffhausen, auf der Umfahrung von Genf sowie zwischen Augst und Pratteln, Luzern und Zug, Lugano