Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2009/120: Wirksamkeitsbericht des Finanzausgleichs zwischen Bund und Kantonen 2008-2011 · 62 Seiten
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Ergebnisse Vernehmlassung zu Wirksamkeitsbericht Finanzausgleich Bund/Kantone 2008-2011
benfalls im Kontext des Auslaufens einer Übergangsbestimmung zu sehen.
Minderheitsantrag zu Antrag 2:
Ein Wegfall des Härteausgleichs ist auf drei Jahre zu staffeln, bei gleichzeitiger Reduktion der Laufzeit. Diesen Antrag stellen in ihren Stellungnahmen explizit die Kantone BS, SH, VD, NE und GE.
Begründung dieses Minderheitsantrags:
Der sofortige Wegfall des Härteausgleichs verursacht beim betroffenen Kanton einen grossen Ertragsausfall. Mit einer gestaffelten Reduktion auf drei Jahre könnten die erforderlichen Anpassungsmassnahmen erleichtert werden.
Zusatzänträge / -Bemerkungen einzelner Kantone:
ZH Der Kanton ZH beantragt die vollständige Aufhebung des Härteausgleichs.
Begründung:
Der alte Finanzausgleich hatte grosse Schwächen und wurde dementsprechend durch ein neues System abgelöst. Es ist daher nicht nachvollziehbar, warum einzelne Elemente des alten Systems noch 28 Jahre fortgeführt werden sollen. Der Härteausgleich sollte nur an ressourcenschwache Kantone ausgerichtet werden, die durch den Übergang zum NFA erheblich mehr belastet werden.
OW Gerechter wäre es aus Sicht des Kantons Obwalden, wenn Kantone, die nur eine be-
schränkte Zeit über einen Ressourcenindex von 100 Punkten kommen und anschliessend, z.B. nach zwei Jahren, wieder darunter fallen, wieder in den Genuss des Härteausgleichs kämen.
Begründung: Der Härteausgleich ist für einzelne Kantone von zentraler Bedeutung. Es ist aus heutiger Sicht schwer verständlich, dass bei einem Überschreiten der Ressourcenstärke von 100 der Härteausgleich vollständig und für immer wegfallen soll. Eine Abschwächung dieses Effektes ist wünschenswert.
FR Le canton de Fribourg pourrait envisager une variante prévoyant que le droit d'un canton
à la compensation des cas de rigueur ne soit supprimé que si son indice de ressources dépasse 100 durant trois années de suite (et non pas durant une seule année).
Le canton s'oppose par contre fermement à ce que cet éventuel ajustement soit lié à une diminution de la durée d'existence de la CCR.
BS Der Kanton BS unterstützt eine gestaffelte Reduktion des Härteausgleichs über drei Jah-
re, wenn der Ressourcenindex eines Kantons die Grenze von 100 überschreitet, allerdings gekoppelt mit einer Verkürzung der Übergangsfrist für den Härteausgleich (d.h. der insgesamt 28 Jahre).
AG Der Kanton Aargau erachtet die Aufrechterhaltung des Härteausgleichs über 28 Jahre
hinweg als unangemessen, zumal der Härteausgleich in der Funktionsweise der NFA systemwidrig ist und eine politisch bedingte, wirtschaftlich jedoch nicht notwendige temporäre Besserstellung der begünstigten Kantone im Vergleich zu anderen ressourcenschwachen Kantonen darstellt. Wir erachten eine Übergangszeit von 14 Jahren als ausreichend, um einen kantonalen Finanzhaushalt auf das neue Finanzausgleichssystem und dessen finanziellen Folgen auszurichten.
VD Le canton de Vaud est d’avis que la proposition de Neuchâtel est raisonnable et qu’elle
peut être acceptée. Le fait d’échelonner la sortie du fonds de compensation des cas de ère ème ème
rigueur (-20% la 1 année, -30% la 2 année et -50% la 3 année) permettrait aux cantons dépassant à l’avenir la barre fatidique des 100 points de mieux gérer le manque à gagner qui en découle. De plus, comme aucun canton à faible potentiel de ressources n’a encore franchi le cap des 100 points depuis l’entrée en vigueur de la RPT en 2008, ce changement ne créerait pas une inégalité de traitement.
Le canton de Vaud considère qu’il convient de retenir aussi la réduction de la durée du mécanisme de la compensation des cas de rigueur de 28 ans à 18 ans, avec maintien de