Auswertungstabelle

Vernehmlassung 2009/127: Totalrevision der Verordnung über den Umgang mit Organismen in geschlossenen Systemen (Einschliessungsverordnung, ESV) · 97 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 22Fedlex · Ergebnisbericht

abzulehnen.

Antrag:

Die Option “nur Standortmeldung” ist den beiden anderen vorzuziehen.

Kanton BL Um dem erhöhten öffentlichen Interesse der Bevölkerung gegenüber der Gentechnologie Rechnung zu tragen, entscheiden wir uns für eine

Option 3 “minus”. In dieser Variante sollen die Betriebe auch weiterhin alle Tätigkeiten der Klasse 1 mit gentechnisch veränderten Organismen melden, allerdings in stark reduziertem Umfang. Die Angaben beinhalten:

- Namen und Postadresse des Betriebes, der für die Tätigkeit verantwortlichen Person und der mit der Überwachung der biologischen Sicherheit beauftragten Person.

- Adresse und Art der Anlage unter Angabe der Sicherheitsstufe.

- Kurze Beschreibung der Tätigkeit.

- Beschreibung und Gruppierung der zu verwendenden Organismen und genetischen Materialien. Fehleinstufungen werden so auch weiterhin von den Vollzugsbehörden leicht erkennbar sein, wenn auch der Umfang der fachlichen Angaben entsprechend dem Risiko gering ist. Risikoermittlungen können während einer Inspektion direkt im Betrieb eingesehen werden. Diese sollen laut Art. 4, Abs. 4 zur Einhaltung der Sorgfaltspflicht in nachvollziehbarer Weise dokumentiert werden. So ist der Bearbeitungsaufwand zwar höher als für die Optionen 1 und 2 der beigelegten Erläuterungen, jedoch aus unserer Sicht immer noch vertretbar.

Kanton BS Tätigkeiten der Klasse 1 sind gemäss Art. 7 Abs. 2 Bst. a Tätigkeiten, bei denen kein oder ein vernachlässigbar kleines Risiko besteht.

Aufgrund dieser Definition erübrigt sich eine Meldepflicht aus Sicherheitsüberlegungen. Hingegen entspricht es kaum dem politischen Willen, wenn die Vollzugsbehörden von einem grossen Teil der Tätigkeiten mit gentechnisch veränderten Organismen keine Kenntnis erhalten. Für Tätigkeiten mit GVO der Klasse 1 ist u. E. deshalb eine Meldepflicht des Standorts mit Angabe der Organismen und ihrer Gruppeneinteilung sinnvoll. Damit erhalten die Vollzugsbehörden ausreichend Überblick und können bei Bedarf auch Inspektionen durchfuhren. Eine umfassende Meldepflicht für Tätigkeiten der Klasse 1 (Anteil in der Schweiz beinahe 50%) wurde die Administration auf Kosten anderer Tätigkeitsklassen unverhältnismässig belasten und wird von uns deshalb abgelehnt.

Kanton FR Concernant la notification obligatoire des activités de classe 1 (activités à risque nul ou négligeable) impliquant des organismes génétiquement

modifiés, nous prenons acte que 3 options sont présentées dans le rapport explicatif qui accompagne le projet de révision de I‟OUC. Vu que ces activités ne présentent aucun risque ou alors un risque négligeable pour l‟homme et l‟environnement, nous soutenons l‟option n° 1 qui libérerait entièrement l‟entreprise ou l‟institution de l‟obligation de notifier les activités de classe 1.

Kanton LU Insbesondere begrüssen wir: dass alle Tätigkeiten mit GVO der Klasse 1 gemeldet werden. (Art. 8 Abs. 1)

Kanton NE Les arguments avancés pour défendre la nécessité d‟une annonce de toutes nouvelles activités de classe 1 (pour les organismes génétiquement

modifiés) et plus seulement comme jusqu'à présent pour la première activité ne nous paraissent pas convaincants. A la différence de ce qui se passe actuellement, la législation imposera un travail supplémentaire à tout le monde Ce qui n‟est bien évidemment pas souhaitable,

spécialement pour les entreprises. Au vu des. moyens à notre disposition, nous ne pouvons être que favorable à une simplification des

procédures, en particulier si cela n‟a aucun impact négatif sur le but que l‟on souhaite atteindre, c‟est-a-dire une protection efficace de la santé publique et de l‟environnement. Dans le cas d‟espèce et au vu des considérations ci-dessus, vous comprendrez que nous sommes favorable à l‟option 1 Parce que, d‟une part, comme vous le relevez très justement, la sécurité biologique ne serait pas mise en danger (les activités

concernées ne présentant aucun .risque ou alors uniquement un risque négligeable) et, d‟autre part, les inspections des activités de classe 1