Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2009/4: Bundesgesetz über die politischen Rechte (Bedingter Rückzug von Volksinitiativen) · 4 Seiten
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werden, dass im Falle eines bedingten Rückzugs einer Volksinitiative die zehnmonatige Frist für die Ansetzung der Volksabstimmung erst dann zu laufen beginnt, wenn das ablehnende Ergebnis der Volksabstimmung über den indirekten Gegenvorschlag erwahrt wurde.
Im Weiteren wurde die in Artikel 74 Absatz 2 vorgesehen Möglichkeit zur Verlängerung der Frist zur Ansetzung der Volksabstimmung gestrichen und ersetzt durch die Möglichkeit einer zusätzlichen Verlängerung der parlamentarischen Behandlungsdauer in Artikel 105 des Parlamentsgesetzes.
3. Die eingegangenen Vernehmlassungen
Bis zum 28. April 2009 sind die folgenden 44 Antworten eingegangen:
Kantonsregierungen:
ZH, BE, LU, UR, SZ, OW, NW, GL, ZG, FR, SO, BS, BL, SH, AR, AI, SG, GR, AG, TG, TI, VD, VS, NE, GE, JU
Parteien:
FDP. Die Liberalen (FDP); Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP); Schweizerische Volkspartei (SVP); Evangelische Volkspartei der Schweiz (EVP)
Verbände:
Schweizerischer Gemeindeverband, Schweizerischer Städteverband, Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB), economiesuisse, Schweizerischer
Bauernverband (SBV), Schweizerischer Gewerkschaftsbund (SGB), Kaufmännischer
Verband Schweiz (KV Schweiz), Travail.Suisse, Centre Patronal, Fédération des Entreprises Romandes, Schweizerische Greina-Stiftung, Greenpeace, pro natura, WWF Schweiz
4. Würdigung der Vorlage durch die Vernehmlassungsteilnehmer
Die Vorlage wird von 32 Vernehmlassungsteilnehmern grundsätzlich begrüsst, 11 lehnen sie ab. Der Kanton Zug verzichtet auf eine materielle Stellungnahme, da in der kurzen Zeit der Vernehmlassung keine Regierungssitzung stattfand.
Folgende Vernehmlassungsteilnehmer begrüssen die Vorlage grundsätzlich:
Kantonsregierungen:
ZH, BE, LU, UR, OW, NW, GL, FR, SO, BL, SH, SG, GR, AG, TG, TI, VD, VS, GE
Parteien:
SP, EVP
Verbände:
Schweizerischer Gemeindeverband, Schweizerischer Städteverband, SAB, SBV, SGB, KV Schweiz, Travail.Suisse, Greina-Stiftung, Greenpeace, pro natura, WWF