Bericht und Vorlage

Vernehmlassung 2010/126: Agrarpolitik 2014-2017: Weiterentwicklung der Agrarpolitik in den Jahren 2014 bis 2017 · 310 Seiten

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Grundzüge der Vorlage

ten, dass mit der Einführung der Ressourcenprogramme nach Artikel 77a und 77b LwG im Rahmen der AP 2011 die Emissionen wieder sinken werden.

Abbildung 7

Entwicklung der Stickstoff- und Phosphorüberschüsse sowie der Ammoniak-

emissionen 1990-2008

120

100

80

Etappenziel AP2011

60 N‐Überschuss

Ammoniak‐ 40 emissionen P‐Überschuss

20 Etappenziel AP 2011

0

Quellen: ART, BAFU

Die Grundlagen für die Beurteilung der Bodenqualität sind dürftig, da gesicherte Zeitreihen fehlen. Einzig bei ausgewählten Schwermetallen gibt es verlässliche Grundlagen, die aufzeigen, dass sich zum Teil Schadstoffe in den landwirtschaftlichen Böden anreichern. Es wird geschätzt, dass die Richtwerte von Cadmium, Blei, Zink und Kupfer in rund 10 Prozent der Bodenfläche überschritten werden. Fallstudien zeigen zudem, dass die Qualität der landwirtschaftlichen Böden vor allem im Ackerbaugebiet auch durch Erosion sowie durch Unterbodenverdichtung geschädigt werden kann. Die landwirtschaftliche Produktion wirkt sich auch auf das Klima aus. Neben CO2 entstehen bei der Produktion von Lebensmitteln auch Methan und Lachgas. Die aktuelle Zielsetzung besteht darin, die Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft zu reduzieren, wobei es keine quantitative Reduktionsvorgabe gibt. Die Emissionen aus der Landwirtschaft haben sich gemäss nationalem Treibhausgasinventar zwischen 1990 und 2004 um 10 Prozent verringert. Zwischen 2004 und 2008 haben sie wieder zugenommen (+3,7 %).

Die im Rahmen der AP 2011 gesetzten agrarökologischen Etappenziele wurden bisher noch nicht erreicht. Tabelle 4 gibt einen Überblick.