Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2011/70: Strategie Biodiversität Schweiz · 66 Seiten

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8.5 Evaluation der Strategie Biodiversität Schweiz

aefu, GPS, Gre, PG, SSV, SVS, VKMB und WWF sind der Ansicht, dass der Zwischenbericht im Rahmen der Evaluation der Strategie Biodiversität Schweiz bereits 2015/16 vorgelegt werden soll. Es wird befürchtet, dass sonst zu wenig Zeit besteht, um mit allfälligen Korrekturen an der Umsetzung die Biodiversitätsziele 2020 zu erreichen.

Für aefu, AG, GPS und VKMB zielen die fünf Fragestellungen für den Zwischenbericht in die falsche Richtung. Es müsse darum gehen, den Zielerreichungsgrad an den Zielen für 2020 zu messen, abzuklären, ob die Umsetzung des Aktionsplans planmässig verläuft, sowie allenfalls nötige Korrekturen bei der Umsetzung, insbesondere beim Mitteleinsatz, vorzunehmen.

Anhang 1

Keine Anmerkungen im Rahmen der Vernehmlassung.

Anhang 2

Keine Anmerkungen im Rahmen der Vernehmlassung.

Anhang 3

BL, KBNL und SG schlagen vor, die Tabelle wegzulassen, da die Biodiversität statistisch schlecht erfasst sei. Die Überlappungen zwischen den diversen Zahlen in der Tabelle seien zu gross, was zu einer eklatanten Überschätzung der Gesamtfläche und einer massiven Unterschätzung des Defizits führe. aefu, GE, GPS, Gre, SGPV, SVS, VKMB, WWF und ZH möchten eine grundsätzliche Überarbeitung der Tabelle, u.a. weil zwischen den einzelnen Kategorien Überlappungen von nicht ersichtlicher Grösse bestehen und aufgeführte Kategorien Flächen umfassen, die verschiedenen Zielen dienen und für die unterschiedliche Bestimmungen gelten. Es wird zudem darauf hingewiesen, dass die Zahlen mit denjenigen aus «Switzerland’s Fourth National Report under the Convention of Biological Diversity 2010» nicht übereinstimmen.

BPUK weist darauf hin, dass die Bilanzierung der heutigen Schutzgebiete ungenau und fehlerhaft ist. Es wird moniert, dass die Bilanz teilweise auf Schätzungen, veralteten Daten, Inventarobjekten ohne Schutz und Mehrfachzählungen beruhe. Als Voraussetzung für eine glaubwürdige Strategie seien zuerst genaue Daten zu erheben.

SAV wünscht, dass die ökologischen Ausgleichsflächen und potenzielle Biodiversitätsförderflächen im Sömmerungs- und übrigen Berggebiet ebenfalls mitberücksichtigt werden.

Gre und PN wünschen, dass man sich an den wissenschaftlich geforderten 20 % Schutzgebieten orientiert.

Anhang 4

aefu, GPS, SVS und WWF wollen in der Einleitung festgehalten haben, dass die Biodiversitätspolitik eine sektorübergreifende Politik ist, die als solche auch in den anderen Strategien und Programmen in ihrer ganzen Breite aufgenommen werden muss. Sektorübergreifend komme die Biodiversität nicht vor und sogar im Bereich der natürlichen Ressourcen werde nicht einmal die Erhaltung und die starke Förderung der Biodiversität postuliert, sondern nur gerade die Erarbeitung der Biodiversitätsstrategie.