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Vernehmlassung 2012/109: Ausführungsbestimmungen zur Agrarpolitik 2014-2017 · 378 Seiten

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Direktzahlungsverordnung Anhörung

2.6 Kürzung der Beiträge aufgrund einer nur teilweisen Einhaltung der Bewirtschaftungsanforderungen

2.6.1 Kürzungen bei einem erstmaligen Mangel

Mangel Kürzung der Beiträge

Nicht sachgerechte, nicht umweltschonende Bewirt- 10 %, mind. 200 Fr.

schaftung (Art. 24 Abs. 1) max. 3000 Fr.

Nichteinhaltung der Anforderungen und Vorgaben 15 %, mind. 200 Fr. max. im Bewirtschaftungsplan (Art. 24 Abs. 2) 3000 Fr.

Nicht ordnungsgemässer Unterhalt von Gebäuden, 10 %, mind. 200 Fr. max. Anlagen, Zufahrten (Art. 25) 3000 Fr.

Haltung der Sömmerungstiere: nicht mindestens einmal 10 %, mind. 200 Fr. max. wöchentlich überwacht und beaufsichtigt (Art. 26) 3000 Fr.

Fehlende Massnahmen gegen Aufkommen und Verbrei- 10 %, mind. 200 Fr. max. tung von Verbuschung oder Vergandung (Art. 27 Abs. 1) 3000 Fr.

Nutzung von Flächen, die nicht beweidet werden dürfen 10 %, mind. 200 Fr. max. (Art. 27 Abs. 2) 3000 Fr.

Nicht vorschriftsgemässe Bewirtschaftung von 10 %, mind. 200 Fr. max. Naturschutzflächen (Art. 27 Abs. 3) 3000 Fr.

Zufuhr alpfremder Dünger ohne Bewilligung (Art. 28 15 %, mind. 200 Fr. max. Abs. 1) 3000 Fr.

Einsatz von stickstoffhaltigen Mineraldüngern oder 15 %, mind. 200 Fr. max. alpfremden füssigen Düngern (Art.28 Abs. 2) 3000 Fr.

Unerlaubte Zufuhr von Raufutter für witterungsbedingte 10 %, mind. 200 Fr. max. Ausnahmesituationen (Art. 29 Abs. 1) 3000 Fr.

Unerlaubte Zufuhr von Dürrfutter auf Betrieben 10 %, mind. 200 Fr. max. mit gemolkenen Tieren (Art. 29 Abs. 2) 3000 Fr.

Unerlaubte Zufuhr von Kraftfutter auf Betrieben 10 %, mind. 200 Fr. max. mit gemolkenen Tieren (Art. 29 Abs. 2) 3000 Fr.

Unerlaubter Kraftfuttereinsatz bei Schweinen 10 %, mind. 200 Fr. max. (Art. 29 Abs. 3) 3000 Fr.

Hoher Besatz an Problempflanzen (Art. 30 Abs. 1) 10 %, mind. 200 Fr. max.

3000 Fr.

Unerlaubter Herbizideinsatz (Art. 30 Abs. 2) 15 %, mind. 200 Fr. max.

3000 Fr.

Zu intensive oder zu extensive Nutzung (Art. 31 Abs.1) 10 %, mind. 200 Fr.

max. 3000 Fr.

Ökologische Schäden oder unsachgemässe Bewirtschaf- 10 %, mind. 200 Fr.

tung (Art. 32 Abs.2) max. 3000 Fr.