Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2013/145: Teilrevision der Verordnung des WBF über den nachträglichen Erwerb des Fachhochschultitels · 5 Seiten

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Kompetenzen einen entsprechenden Titel nachträglich erwerben können und damit die Voraussetzung gegeben ist, direkt zu weiterführenden Studien zugelassen werden zu können.

4 Erläuterung der revidierten Artikel

bis Artikel 1 Absatz 3 Buchstabe a Ziffer 1 und Bst d sowie Absatz 4

bis

Art. 1 Abs. 3 Bst. a Ziff. 1 und Bst. d

Voraussetzungen für den Erwerb des Fachhochschultitels im Fachbereich Gesundheit nach Artikel 1 Absatz 1 Buchstabe g FHSG sind:

a. einer der folgenden Abschlüsse:

bis

1 . eines der folgenden vom Schweizerischen Roten Kreuz anerkannten Diplome, sofern das Diplom ergänzt ist mit einer der Zusatzausbildungen nach Buchstabe d:

– «Pflegefachfrau / Pflegefachmann»,

– «Gesundheits- und Krankenpflege, DN II»,

– «allgemeine Krankenpflege» (AKP),

– «psychiatrische Krankenpflege» (PsyKP),

– «Kinderkrankenpflege»,

– «Wochen- und Säuglingspflege» (KWS),

– «Gemeindekrankenpflege» (GKP),

– «integrierte Krankenpflege» (IKP).

bis

d. für Inhaberinnen und Inhaber eines Diploms nach Buchstabe a Ziffer 1 : eine der folgenden Zusatzausbildungen:

1. einer «Höheren Fachausbildung Pflege Stufe II» (HöFa II) des SBK Bildungszentrums (BIZ), der Kaderschule für die Krankenpflege Aarau oder des Weiterbildungszentrums Gesundheitsberufe (WE'G);

2. einer Ausbildung als «spécialiste clinique niveau II» der Ecole supérieure d’enseignement infirmier (ESEI);

3. einer vom SBK anerkannten «Höheren Fachausbildung Pflege Stufe I» (HöFa I);

4. einer «Höheren Fachausbildung Pflege Stufe I» der Kaderschule für die Krankenpflege Aarau, des WE'G oder des Careum Bildungszentrums;

5. einer «Höheren Fachausbildung für Gesundheitsberufe Stufe I» (HFG) mit Schwerpunkt Pflege des WE'G;

6. einem «Höheren Fachdiplom Spitex-Pflege» des WE'G;

7. einem «Höheren Fachdiplom Gemeindepsychiatrische Pflege» des WE'G.

Grundlage des NTE Pflege bildet ein altrechtliches vom SRK anerkanntes Diplom «Pflegefachfrau / Pflegefachmann», «Gesundheits- und Krankenpflege, DN II», «allgemeine Krankenpflege» (AKP), «psychiatrische Krankenpflege» (PsyKP), «Kinderkrankenpflege», «Wochen- und Säuglingspflege» (KWS), «Gemeindekrankenpflege» (GKP) oder «integrierte Krankenpflege» (IKP) plus eine höhere qualifizierte Fachausbildung in Pflege (HöFa II, spécialiste clinique niveau II oder HöFa I). In diesen höheren Fachausbildungen werden folgende für den Erwerb eines Fachhochschultitels relevante Kompetenzen vermittelt:

• Absolventinnen und Absolventen von Höheren Fachausbildungen in Pflege auf Stufe II

verfügen über vertiefte Kompetenzen in den Bereichen Pflegetheorien, Forschung und Forschungsanwendung, Qualitäts- sowie Organisationsentwicklung. Als Expertinnen und Experten sind sie für die fachliche Führung im Berufsfeld verantwortlich, beteiligen sich an Forschungsprojekten und sind zuständig für die Qualitätssicherung in den Institutionen. Zu einer HöFa-II-Ausbildung (bzw. spécialiste clinique niveau II) sind unter anderen Inhaberinnen und Inhaber eines vom SRK anerkannten Diploms in Pflege zugelassen, die zusätzlich über eine HöFa-I-Ausbildung oder eine Weiterbildung auf mindestens dieser Stufe absolviert haben. Die Ausbildung umfasst mindestens 600 Lektionen. HöFa-II-Diplome (bzw. spécialiste clinique niveau II) wurden durchwegs von Ausbildungsstätten (BIZ, Kaderschule für die Krankenpflege Aarau, WE’G, ESEI) ausgestellt, die über eine grosse Erfahrung und Akzeptanz in der Branche verfügen und für die notwendige Qualität der Ausbildung Gewähr leisten.