Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2013/48: Gesundheitsberufegesetz, GesBG (provisorischer Titel) · 107 Seiten

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Artikel 3 Buchstabe h

SVP schlägt vor, den Begriff "E-Health Anwendungen" durch "elektronische" und/oder "digitale Anwendungen" zu ersetzen.

SGR, SBV und ASD vermissen eine Erwähnung des Persönlichkeits- und Datenschutzes.

Artikel 4 Soziale und persönliche Kompetenzen

Kantone

VD findet es wichtig, dass die Berufsleute in der Lage sein sollen, ethische Prinzipien und das Selbstbestimmungsrecht der Patienten zu wahren.

Parteien

SVP schlägt die Änderung des Titels gemäss MedBG vor: "Soziale Kompetenzen und Persönlichkeitsentwicklung". Im Sinne einer Angleichung an das MedBG könne auf Buchstabe d verzichtet werden. Es frage sich ausserdem, ob ein Bundesgesetz der richtige Ort sei, um solche persönlichen und detaillierten und kaum überprüfbaren Fähigkeiten auszuformulieren und zu verankern.

Berufsverbände

FSO weist darauf hin, dass die Masterstufe hier ebenfalls erwähnt werden sollte.

Gesundheitsorganisationen/-einrichtungen

SRK wünscht die Verankerung eines adäquaten Sprachverständnisses bei den persönlichen bzw. allenfalls bei den berufsspezifischen Kompetenzen. Während Artikel 11 Absatz 1 Buchstabe c VE-GesBG die privatwirtschaftliche Berufsausübung an Sprachkenntnisse knüpfe, enthielten die Kompetenzen von Bachelorstudiengängen keine Erwähnung eines adäquaten Sprachverständnisses in den Berufen der Gesundheitsversorgung.

VLSS hält die skizzierten allgemeinen sowie die sozialen und persönlichen Kompetenzen für überzogen und realitätsfremd; die Kritik sei ähnlich wie beim Erlass des MedBG. Eine derart enge Anlehnung an das MedBG erscheine für den hier zu regelnden Bereich übertrieben.

Patienten/Konsumenten

alzheimer erklärt sich mit den sozialen und persönlichen Kompetenzen des VE-GesBG einverstanden. Bei Buchstabe c sei hinzuzufügen, dass die Pflegenden neben ethischen auch die gesetzlichen Grundsätze kennen sollten (Erwachsenenschutzrecht). Wichtig sei auch die in Buchstabe d genannte Fähigkeit. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit entlang der ganzen Versorgungskette sei wichtig. alzheimer verweist auf die nationale Demenzstrategie.