Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2013/59: Änderung der Raumplanungsverordnung (inkl. Technische Richtlinien Bauzonen und Ergänzung des Leitfadens für die kantonale Richtplanung) · 50 Seiten

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Referenz/Aktenzeichen: N081-0034

kann, wird unterstützt. Dies darf aber keine Bedingung für die Genehmigung sein, da das Raumkonzept Schweiz explizit nicht rechtlich verbindlich ist (Gemeindeverband, SAB; SLB).

Der preisgünstige Wohnungsbau liegt in der alleinigen Verantwortung der Kantone, weshalb auf entsprechende Bundesvorgaben im Leitfaden zu verzichten ist (AI, BE, BL, GL, GR, JU, NW, OW, SH, SO, TG, UR, ZG; bauenschweiz, BPUK, HEV, KPK, SVIT, VLP-ASPAN). An der Förderung des preisgünstigen Wohnungsbaus soll festgehalten werden (SPS; SMV).

Das im Leitfaden Richtplanung vorgesehene Reporting und Controlling scheint über-

dimensioniert und nicht in allen Fällen zielführend (FSU, IGS, SIA). Die Zusammenarbeit Bund – Kanton ist auf das Wesentliche zu konzentrieren und von unnötigen Formali-

sierungen mittels Vereinbarungen zu entlasten (AG, SZ, ZH; sgv; bauenschweiz, IGS;

Gewerbe LU). Den neuen Instrumenten "Rahmenvereinbarung" und

"Umsetzungsvereinbarung" stehen verschiedene Vernehmlasser skeptisch (BL, GL, GR, JU, NW, SH, SO, TG, UR, ZG; BPUK, KPK) bis ablehnend (AG, AI, VS, ZH; economiesuisse; HEV SG) gegenüber; der rechtliche Stellenwert sein nicht klar (Gemeindeverband, SAB;

SLB). Vereinbarungen ausserhalb des Richtplanverfahrens und ohne Berücksichtigung der politischen Mitwirkung (AI, BL, GL, GR, JU, NW, SH, SO, TG, UR, ZG, ZH; economiesuisse; BPUK, KPK; HEV SG, KGV) sowie der kantonal zuständigen Beschlussbehörde, vor allem in den Kantonen, in denen das Parlament Beschlussbehörde ist (AG, ZH), werfen Probleme auf und können keine Verbindlichkeit entfalten (AG, AI, BL, GL, GR, JU, NW, SH, SO, TG, UR, ZG, ZH; economiesuisse; BPUK, KPK).

Die Zusammenarbeit soll wie bisher über die behördenverbindlichen Richtplaninhalte (AG) und die entsprechenden Vorprüfungs- und Genehmigungsberichte des Bundes gewährleistet werden (AG, AI, BL, GL, GR, JU, NW, OW, SH, SO, TG, UR, ZG; Gemeindeverband, SAB; sgv; bauenschweiz, BPUK, IGS, KPK, SVIT; Gewerbe LU, SLB, VSGB). Unterstützt werden Vorgespräche (TG), deren Inhalte in einem Protokoll festgehalten werden (AG, AI).

Vereinbarungen sind auf freiwilliger Basis, auf Wunsch des Kantons hin, denkbar (BL, GL, GR, JU, NW, OW, SH, SO, TG, UR, ZG; BPUK, KPK).

Die Festlegung von Mindestdichten benötigt eine gesetzliche Grundlage; der Richtplan kann diese nicht ersetzen. Auf entsprechende Mindestanforderungen an den Richtplan ist zu verzichten. (GL, GR, JU, NW, SH, SO, TG, UR, ZG; BPUK, KPK). Demgegenüber erachten SPS; HVCH, Pro Natura, pusch, SGS, SL, SVS, VCS und WWF Mindestdichten als

unverzichtbar; sie sollen verpflichtend im Leitfaden festgeschrieben werden.

Auf die Forderung eines Instrumentariums für allfällige Rückzonungen als Mindestinhalt des Richtplans ist zu verzichten (FR, GL, GR, JU, NW, OW, SH, SO, TG, UR, ZG; BPUK, KPK). Die Vorgaben zur Fristansetzung verbunden mit der Ersatzvornahme im Falle von

Rückzonungen sind zu streichen, weil sie sich nicht mit der Kompetenzordnung zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden vereinbaren lassen (HEV).

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