Erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2014/12: Wirksamkeitsbericht 2012-2015 des Finanzausgleichs zwischen Bund und Kantonen · 269 Seiten

Fedlex · Erläuternder Bericht · Seite 46Fedlex · Erläuternder Bericht

Wirksamkeitsbericht des Finanzausgleichs zwischen Bund und Kantonen

Tabelle 3.03 Standardabweichung der absoluten jährlichen Veränderungen der Ausgleichszahlungen pro

Kopf (in CHF)

Tabelle 3.03 Volatilität der Ausgleichszahlungen pro Kopf (in CHF)

2008-2012 2009-2013 2010-2014 ZH 22 1919

BE 54 4724

LU 27 2735

UR 49 6432

SZ 85 5157

OW 122 149128

NW 14 2221

GL 49 4016

ZG 30 5584

FR 42 4448

SO 37 3238

BS 55 4622

BL 6 64

SH 18 2217

AR 52 5550

AI 26 2631

SG 30 2933

GR 39 5153

AG 35 3721

TG 40 4143

TI 19 1920

VD 71 81100

VS 39 4947

NE 11 2557

GE 29 2426

JU 58 5961

Gewichteter Durchschnitt 38 3837

Tabelle 3.03 zeigt die Standardabweichung der absoluten jährlichen Veränderungen der Aus- gleichszahlungen der drei Perioden 2008–2012, 2009–2013 und 2010–2014 auf. Daraus ist ersichtlich, dass die gewichtete mittlere Volatilität aller Kantone über die drei Perioden stabil geblieben ist und zwischen 37 und 38 Franken beträgt. Die Entwicklung verläuft unterschiedlich: In einigen Kantonen ist ein abnehmender (BE oder BS) oder ein zunehmender (LU, FR oder NE), in anderen (UR, OW oder AR) gar kein Trend ersichtlich.

Fazit

Die Analyse zeigt bei fünf der zehn ressourcenstarken Kantone (VD, ZG, SZ, BS und ZH) in der Periode 2008-2014 eine überdurchschnittliche Volatilität, ohne dass eine starke Korrelation zwischen dem Niveau des Ressourcenindex und seiner Volatilität nachweisbar wäre. Hingegen weisen nur vier ressourcenstarke Kantone (VD, ZG, SZ und BS) auch eine überdurchschnitt- liche Volatilität der Ausgleichszahlungen auf. Während in ressourcenschwachen Kantonen (mit Ausnahme von OW) die Volatilität beim Ressourcenindex immer unterdurchschnittlich ist, erweist sie sich bei den Ausgleichszahlungen häufiger als überdurchschnittlich (z.B. UR, JU, GL, BE). Dies ist auf die progressive Entwicklung der Zahlungen an die ressourcenschwachen Kantone zurückzuführen. Die in diesem Kapitel ebenfalls dargestellten Korrelationskoeffizien- ten bestätigen dieses Ergebnis.