Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2014/53: Teilrevision des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung betreffend Steuerung des ambulanten Bereichs · 168 Seiten

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Hinweise, Kritiken, Vorschläge, Anträge Verfasser Observations, critiques, suggestions, propositions Auteurs Osservazioni, critiche, suggerimenti, proposte Autori

soll. Wir beantragen entsprechend folgende Formulierung: „Der Bundesrat legt im Ein-

vernehmen mit den Kantonen die Kriterien zur Beurteilung der Versorgung im ambulanten Bereich fest.“

In diesem Artikel wird die Umsetzung der Massnahmen geregelt. AG

Absatz 1

Zur Beurteilung der Angemessenheit der Versorgung im ambulanten Bereich legt der

Bundesrat die Kriterien fest. Der Bundesrat wird gemäss erläuterndem Bericht auf dem

Verordnungsweg Mindestkriterien festlegen. Gestützt auf diese Mindestkriterien können die Kantone anschliessend für ihr Gebiet eine eigene Definition der angemessenen Versorgung festlegen. Bekanntlich existieren keine allgemein anerkannten Kriterien zur

Festlegung einer Mindest- oder Überversorgung beziehungsweise einer genügenden

Versorgung. Die Erfahrungen während der Zeit des Zulassungsstopps haben gezeigt,

dass die diesbezüglichen Beurteilungen je nach Standpunkt diametral auseinanderge-

hen. Im erläuternden Bericht wird lediglich festgehalten, dass der Bundesrat selber

keine Höchstzahl der Leistungserbringer nach Region und Fachgebiet festlegen wird. Es werden jedoch keine Ausführungen dazu gemacht, welche Vorstellungen der Bundesrat bezüglich der noch festzulegenden Mindestkriterien hat. Solche Kriterien müssten je-

doch bereits zum jetzigen Zeitpunkt in den Grundzügen bekannt sein; zumindest müsste eine Stossrichtung erkenntlich sein. Da dies nicht der Fall ist, muss diese Bestimmung

als unbestimmt, schwammig und letztlich rechtsstaatlich bedenklich bezeichnet werden.

Falls vom Bundesrat ähnliche Kriterien wie bei der Planung des stationären Spitalsek-

tors festgelegt werden – diese Kriterien sind sehr allgemein und kaum operabel – muss

mit einer Flut von Beschwerdeverfahren gerechnet werden. Die Kriterien müssten daher griffig sein und dürften – um einen einheitlichen Vollzug und Rechtsschutz zu garantie-

ren – nicht je nach Kanton abweichen, zumal das Bundesverwaltungsgericht die Einhaltung kantonaler Kriterien nicht überprüfen beziehungsweise die Einhaltung kantonalen

Rechts nicht prüfen darf (Art. 49 eidgenössisches Verwaltungsverfahrensgesetz).

Wir befürworten grundsätzlich eine gesamtschweizerisch einheitliche Festlegung von TG Kriterien zur Beurteilung der Angemessenheit der Versorgung im ambulanten Bereich.

Es ist aber unerlässlich, dass der Bundesrat die Kantone bei der Festlegung der Min-

destvoraussetzungen einbezieht.

Antrag: „Der Bundesrat legt nach Anhörung der Kantone die Kriterien zur Beurteilung

der Versorgung im ambulanten Bereich fest.“

Come menzionato in precedenza sarebbe stato opportuno spiegare almeno nel rapporto TI esplicativo (e futuro messaggio) quali potrebbero essere i criteri che il Consiglio federale intende stabilire per valutare l’adeguatezza dell’offerta di prestazioni di cura ambulato-

riali. Dovrà trattarsi in ogni caso di criteri minimi, che i Cantoni dovranno poter comple-

tare. La disposizione va inoltre modificata nel senso che il Consiglio federale stabilisce i criteri di concerto con i Cantoni.

Il generico rinvio a una procedura trasparente, a dati statistici fondati e ai confronti lascia perplessi e potrebbe anzi procrastinare a tempo indeterminato l’attuazione delle misure

di gestione strategica, considerato come attualmente non esistono dati statistici consolidati per il settore ambulatoriale (cfr. progetto MARS). Ne potrebbe conseguire l’impossibilità di introdurre la gestione strategica del settore ambulatoriale senza soluzione di

continuità rispetto alla moratoria attuale, che giungerà a scadenza nel mese di luglio

2016.

Le Conseil d’Etat relève également que les fondements du projet présenté manquent VD souvent de clarté dans l’établissement des constats et la définition des mesures propo-

sées. Plus précisément, il existe un amalgame entre les notions de « qualité » et de «

quantité » qui induisent une certaine confusion dans l’ensemble du projet. Par exemple,

on peut lire en page 3 du rapport explicatif que « L’offre est de qualité notamment

lorsqu’elle n’est ni excédentaire ni insuffisante ». De quelle « qualité » parle-t-on ? Cer-

tainement pas de la qualité des soins, plus vraisemblablement de la qualité de l’organi-

sation du système de santé. De même lorsqu’il est mentionné que les cantons se base-