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Vernehmlassung 2014/65: Totalrevision der Technischen Verordnung über Abfälle (TVA) · 53 Seiten
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Feststoffkonzentration). Grundsätzlich ist jedoch auch eine ergänzende Messkampagne zu prüfen.
Die nachfolgenden Abbildungen zeigen schematisch die Entwicklung der Schadstoff-Belastung im Sickerwasser von Deponien des Typs D (Schlackendeponien) und E (Reaktordeponien).
Auswasch- Karbonatpufferphase Schwer- Säurepufferung durch Al-, Fe-
phase bei pH > 7 metall- Hydroxide, Silikate freisetzungs- Schwermetallfreisetzungsphase phase ab pH < 5 bei pH < 7 Eh Cu Pb
Cloride, Ni, Zn Sulfate, OC pH Cr
Zeit
Zeitliche Schadstoff-Entwicklung im Sickerwasser von Deponien des Typs D (=Schlackedeponien), nach [14].
Flüchtige Fettsäuren
CSB
+ pH NH4
Zeit
Zeitliche Schadstoff-Entwicklung im Sickerwasser von Deponien des Typs E (=Reaktordeponien), nach [15].
Präferenzielle Fliesswege
In Deponiekörpern bilden sich ausgeprägte präferenzielle Fliesswege aus. Beim Versagen einer Abdeckung können daher Zonen im Deponiekörper, welche bisher wenig durchströmt wurden, stärker erreicht werden, was eine Erhöhung der Schadstoff-Mobilisierung zur Folge haben kann. Dieser Aspekt ist in der Emissionsmodellierung zu berücksichtigen.
Havarieszenarien
Falls die die Deponie in einem Überschwemmungsgebiet liegt, sind diesbezüglich Havarieszenarien zu betrachten.
In seltenen Fällen kann die Deponiesohle bei Grundwasserhochstand eingestaut werden. Auch in diesem Fall sind entsprechende Havarieszenarien zu betrachten (vgl. Grobprüfung, Kriterium D111).
Anhang 6: Detailprüfung – Erläuterungen