Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2015/14: 11.418 Pa.Iv. KVG. Gesetzliche Anerkennung der Verantwortung der Pflege · 141 Seiten
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Hinweise, Kritiken, Vorschläge, Anträge Verfasser Observations, critiques, suggestions, propositions Auteurs Osservazioni, critiche, suggerimenti, proposte Autori
a. von Pflegefachpersonen auf Anordnung oder im Auftrag eines Arztes oder einer Ärz-
tin erbracht werden (Behandlungspflege);
b. von Pflegefachpersonen ohne Anordnung oder Auftrag eines Arztes oder einer Ärztin
erbracht werden (Grundpflege).
Zudem lehnen wir Kompetenzüberschneidungen, welche die Erarbeitung komplizierter
interdisziplinärer Guidelines erfordern und/oder schwierige Abgrenzungsfragen zur Ver-
antwortlichkeit sowie haftpflichtrechtliche Folgen nach sich ziehen könnten, weiterhin
dezidiert ab. Entsprechend ist EArt. 33 Abs. 1bis lit. c KVG gemäss dem Minderheitsan-
trag Cassis, Bortoluzzi, de Courten, Moret und Stolz unseres Erachtens ersatzlos zu
streichen.
Die Minderheitsanträge [...] werden von der KPP nicht unterstützt und in der vorliegen- KPP den Form abgelehnt.
Art. 33 Abs. 1bis VFP
Der VFP unterstützt zu dieser Bestimmung vollumfänglich die Stellungnahme des SBK
und insbesondere die Forderung zur ersatzlosen Streichung von litt. c.
Der VFP hält zudem fest, dass die (durch Pflegediagnostik begründete) Verordnung von
Pflegeleistungen durch Pflegefachpersonen wie sie im Rahmen des Pflegeprozesses
erfolgt, als solche nicht festgehalten wurde. Durch den sprachlichen Ausdruck im Art. 33
Abs. 1, Zeile b „ohne Anordnung oder Auftrag des Arztes oder Ärztin…“ wird der Pflege-
fachperson die Anordnungsbefugnis im eigenverantwortlichen Tätigkeitsbereich nicht
dezidiert zugesprochen. Ein Formulierungsvorschlag unsererseits ist diesbezüglich „...
von Pflegefachpersonen auf Basis ihrer Anordnungen …“.
Der VFP unterstützt die Abfassung dieser Bestimmung, vorausgesetzt, dass litt.c. er-
satzlos gestrichen wird und die Formulierung unter Zeile b so präzisiert wird, dass die
Anordnungsbefugnis der Pflegefachperson im eigenverantwortlichen Bereich eindeutig
und unmissverständlich zugesprochen wird.
Art. 33 Abs. 1bis KLS
Die KLS unterstützt die Formulierung dieser Bestimmung, unter der Voraussetzung der
ersatzlosen Streichung von Bst. c.
Das USZ stimmt dem Artikel 33 Abs. 1 bei Streichung des Artikels c. zu. Der Gesetz- USZ entwurf sollte einer stringenten Logik folgen.
Art. 33 Abs. 1bis VAPP
Der VAPP unterstützt die Formulierung dieser Bestimmung mit dem Vorbehalt, dass es
sich hier um verordnete Leistungen der Pflege handelt.
a. auf Anordnung oder im Auftrag einer Pflegefachperson erbracht werden.
b. vom Arzt rezeptierte pflegerische Behandlungen
Art. 33 Abs. 1bis
CH-IGWS Zustimmung für a und b, c ist ersatzlos zu streichen
L’ASPI émet un avis favorable à la modification de l’article 33, al.1bis. Elle recon- aspi
nait la légitimité du Conseil Fédéral à établir une liste de prestations mais de-
mande à pouvoir à nouveau s’exprimer le moment venu.
Dans la logique de ce qui a été exposé plus haut, l’ASPI s’exprime contre la pro-
position de la minorité de biffer l’article 33, al. 1bis c.
Une minorité de la Commission souhaite adjoindre à la loi le principe de la liberté de
contracter. L’ASPI craint le précédent que constituerait cet ajout.
Ad art. 33 cpv. 1bis omct
Nell’attuale regime spetta al Consiglio federale in un elenco positivo definire le
prestazioni che un infermiere può dispensare previa prescrizione medica, men-
tre per le prestazioni dispensate da un medico vale il principio della fiducia per
cui tutte le prestazioni sono remunerate salvo quelle espressamente escluse.
Allo stesso modo la modifica di legge in esame prevede che sia il Consiglio fe-
derale a stabilire e designare le prestazioni che sono dispensante da infermieri
senza prescrizione medica e quelle prescritte congiuntamente da medici e in-
fermieri.
Il rapporto esplicativo precisa per quanto concerne le prestazioni che sono di-